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Vlog als Marketing-Tool: So nutzen Sie den Video-Blog im B2B 

Mit Video-Marketing-Blogs B2B-Kunden erreichen – das ist eine gute Idee. Damit auch das Resultat gut wird, sollten Unternehmen selbst erstellte Vlogs auf eine strategische Basis stellen und auf die Erwartungen der Zielgruppe zuschneiden. Beides und mehr behandelt dieser Ratgeber. 

Frau vor der Kamera

Vlog: Das verbirgt sich hinter einem Video-Blog

Die Bezeichnung Vlog setzt sich zusammen aus den Begriffen Video und Blog. Vlogs sind ursprünglich eine elektronische Form von Tagebüchern, die aus kurzen Filmen bestehen. Damit sind sie verwandt mit textbasierten Blogs.

Popularität erlangten Vlogs über die Videoplattform YouTube. Sie werden aber zunehmend auch über andere soziale Netzwerke wie Instagram geteilt. Hinter den Beiträgen stehen sogenannte Vlogger als Urheber. Sie gewähren in den Clips Einblicke in ihren Alltag und in Themen, die sie beschäftigen. Teils sind die Beiträge so professionell und interessant gestaltet, dass Vlogger Millionen Zuschauer und Follower haben. Das macht erfolgreiche Video-Produzenten zu publikumswirksamen Influencern.

Potenzial eines Video-Blogs im Marketing

Einst als private Video-Tagebücher gestartet, gehören Vlogs mittlerweile auch zum Instrumentarium modernen B2B-Marketings. Das liegt an den grundsätzlichen Vorteilen des Formats. Denn Vlogs …

  • sind leicht und schnell konsumierbar.
  • besitzen eine große Multiplikatorfunktion.
  • lassen sich auf vielen Arten von Endgeräten nutzen.
  • sind jederzeit abrufbar.

Ein Video-Marketing-Blog ist für Unternehmen auch aus folgenden Gründen interessant. Er lässt sich ...

  • flexibel auf die gewünschte Zielgruppe zuschneiden.
  • für unterschiedliche Zwecke verwenden (z. B. interne Nachrichten, Produktbeschreibungen, Vorstellung von Neuheiten, Bedienungsanleitungen).
  • als Erweiterung des Marketing-Mixes nutzen.

 

Eigenen B2B-Vlog erstellen: Darauf kommt es an

Unternehmen können für einen Video-Marketing-Blog mit einem etablierten Vlogger zusammenarbeiten (B2B-Influencer-Marketing). Idealerweise ist das eine angesehene Größe in der B2B-Gruppe, also beispielsweise ein Experte oder eine bekannte Persönlichkeit, die in der Öffentlichkeit beziehungsweise in der betreffenden Branche Vertrauen genießt.

Es ist für Unternehmen aber auch möglich, Vlogs in Eigenregie herzustellen. Dafür spricht, dass sie damit mehr Gestaltungsspielraum haben, weil sie bei der Präsentation nicht an bestimmte Vorbilder und Erwartungen gebunden sind. Diese Freiheit sollte allerdings mit Bedacht genutzt werden, denn ein Video-Marketing-Blog muss zum Unternehmens-Image passen.

Das sind die wesentlichen Anforderungen an B2B-Blogs:

  • Nutzer richtig ansprechen: Die Zuschauer müssen sich von den Videos unterhalten fühlen und einen Mehrwert bekommen, sonst klicken sie schnell weiter.
  • Die passende Dauer: Wie lang ein Clip sein sollte, hängt immer von seinem Inhalt und seiner Art der Präsentation ab. Im Normalfall sollte aber eine Minute nicht überschritten werden. Beiträge mit einer großen Informationsdichte können länger sein, dürfen allerdings nicht ermüden und sollten Grafiken oder Animationen zur Auflockerung bieten.
  • SEO-Kriterien beachten: Tauchen im Titel des Vlogs relevante Keywords auf, erhöht das die Chancen auf Zuschauer der Zielgruppe. Das gilt ebenso für eine SEO-orientierte Beschreibung zu dem Video, die von Suchmaschinen bevorzugt wird.

Was sollte bei der Planung eines Vlogs beachtet werden?

Im Folgenden einige wichtige Tipps für die Vorbereitung des eigenen B2B-Vlogs.

  • Strategisch planen: Wie andere Marketingmaßnahmen braucht ein Unternehmens-Vlog ein Ziel. Dieses sollte möglichst früh klar sein. Nur dann ist es möglich, später den Erfolg eines Video-Marketing-Blogs zu beurteilen. Hilfreich sind dabei konkrete und messbare Kriterien. Die können sich an Umsatzzahlen orientieren, an Conversions oder an der gewünschten Reichweitenentwicklung. Auch die angepeilte Zielgruppe sowie der Content-Mix sollten bereits in einem frühen Stadium bestimmt werden.
  • Kostenrahmen festlegen: Ein weiterer Faktor ist das Budget der Maßnahme. Das wird im Wesentlichen von der Gestaltung des Vlogs bestimmt. So sind beispielsweise Beiträge mit einem Protagonisten, der seine Clips aus der Hand mit dem Smartphone aufnimmt, günstiger als Produktionen mit professionellem Anspruch. Welche Variante sinnvoll ist, hängt maßgeblich vom Markenimage, von den Erwartungen der Zielgruppe sowie den Formen des Contents ab.
  • Drehbuch schreiben: Vlogs sind keine Hollywood-Streifen und brauchen nicht perfekt zu sein. Kleine Fehler wirken sogar besonders authentisch. Trotzdem ist es nicht sinnvoll, aus dem Stegreif heraus zu drehen. Stattdessen sollte es ein Drehbuch geben, das inhaltlich zumindest einen roten Faden vorgibt. Noch besser sind Stichpunkte oder ausformulierte Textpassagen. Gleichzeitig kann das Skript Szenen beschreiben, nach denen sich beispielsweise der Drehort, seine Ausstattung, die Anzahl der Protagonisten sowie die Art der Beleuchtung und der Tonaufnahme richten und vorbereiten lassen.
  • Nacharbeiten einkalkulieren: Nur selten ist das aufgenommene Material direkt sendefähig. Deshalb muss es meist in der Postproduktion den letzten Schliff bekommen. Auch das kostet Zeit und Geld.
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