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SEA-Trend Smart Bidding: Automatische Gebotsstrategien

Können auch KMUs künstliche Intelligenz für Ihr B2B-Marketing einsetzen? Google Ads macht es ganz einfach möglich. Denn Google hat kräftig investiert in Machine Learning und setzt dies nun beim Smart Bidding ein. Doch was kann die smarte Werbung? Und welche Strategien sind am erfolgversprechendsten?

Menschen bieten im Auktionshaus

Was ist Smart Bidding und wo kommt es zum Einsatz?

Potenzielle Käufer senden bei jedem Google-Suchvorgang Millionen von Signalen, die ein Mensch unmöglich alle deuten und berücksichtigen kann. Wie aber weiß ein Unternehmen, bei welcher Suchanfrage ein Gebot auf eine Google-Anzeige sinnvoll ist? Die Antwort: mit Smart Bidding. Mit dieser Google-Technologie können Werbetreibende den Analyseprozess optimieren und mit Machine Learning ihre Ad-Kampagnen optimieren. Dafür nutzt die KI-gesteuerte Werbung verschiedene Gebotsstrategien – die Smart Campaigns. Unternehmen sollen damit Zeit sparen, mehr Conversions, Umsätze und Leads generieren. Besonders eignet sich Smart Bidding für performance-getriebene Kampagnen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können von dem SEA-Trend profitieren – durch eine effektivere Verwaltung von Kampagnen und kontextgetriebene Ads.

Smart Bidding: Der SEA-Trend 2020

In den letzten Jahren hat Google seinen Anzeigenmanager immer stärker auf automatisierte Prozesse ausgerichtet. Ads sollen effektiver werden. Gerade im letzten Jahr haben viele damit positive Erfahrungen gemacht und sehen Smart Bidding inzwischen als unverzichtbar an. Die smarten Google Ads analysieren beispielsweise nicht nur Endgeräte und Keywords, sondern deuten auch etwa, wohin jemand gerade unterwegs ist und zu welcher Uhrzeit er empfänglicher für Werbung ist. Die Arbeit dazu macht der selbstlernende Algorithmus, der sich selbst optimiert. Kein Wunder also, dass Smart Bidding 2020 einer der größten Marketing-Trends ist.

In den letzten Jahren hat Google seinen Anzeigenmanager immer stärker auf automatisierte Prozesse ausgerichtet. Ads sollen effektiver werden.

Überblick: Diese Smart Bidding-Strategien gibt es

Wer Smart Bidding nutzen will, muss sich zunächst für eine Gebotsstrategie entscheiden. Vier davon sind für Unternehmen besonders wichtig.

1. Conversions maximieren mit Smart Bidding

Bei dieser Gebotsstrategie konzentriert sich der Google-Algorithmus darauf, möglichst viele Conversions innerhalb eines vorgegebenen Budgets zu erreichen. Das funktioniert auch bei kleinen Budgets und wenigen Conversions. CPA (Cost per Action) und ROAS (Return on Advertising Spend) spielen hierbei keine Rolle.

2. Conversion-Wert maximieren

Ziel hierbei ist es, den Gesamt-Conversion-Wert Ihrer Kampagne im Rahmen ihres Budgets zu maximieren. Wenn Sie Ihre Conversion-Trackings definieren, legen Sie fest, welchen Wert Sie erhöhen wollen, etwa den Umsatz. Die Gebote werden individuell für jede Auktion angepasst, sodass Sie eventuell mit hohen CPCs (Cost per Click) rechnen müssen.

3. Smart Bidding mit Ziel-CPA

Wie viel wollen Sie pro Conversion ausgeben? Das legen Sie mit dem Ziel-CPA fest. Diese Strategie eignet sich auch für kleine Kampagnen – allerdings nur bei einem Conversion-Ziel, etwa den Kontakt zu einem Sales Manager. Mehrere Ziele könnten den Algorithmus verwirren, sodass er sich nur auf das erfolgversprechendste konzentriert – nicht auf das für Ihr Unternehmen wichtigere, also etwa auf Newsletteranmeldungen statt Leadgenerierung.

4. Ziel-ROAS

Hier können Sie die Conversion-Art hinterlegen, die für Ihr Unternehmen am wichtigsten ist. Der Algorithmus konzentriert sich nun stärker auf dieses Kampagnenziel, um es gewinnbringend umzusetzen. Das funktioniert besonders gut für Online-Shops und viele Conversions. Es geht dabei weniger um die Kosten für die Conversion als um den Gewinn, den Sie dabei schlussendlich machen. Hier ist ein gutes Conversion-Tracking besonders wichtig.

Smart Bidding: Hier lauern Gefahren

Der smarte Gebotsalgorithmus muss erst angelernt werden. Google empfiehlt daher eine Lernphase von mindestens sieben Tagen. Bei komplexeren und größeren Kampagnen empfehlen sich eher zwei bis vier Wochen, in denen Sie nichts ändern sollten. Optimieren Sie Ihre Ziele in kleinen Schritten. Bei großen Änderungen könnte der Algorithmus erneut in eine Lernphase gehen. Mit Smart Bidding werden Google Ads undurchsichtiger, was die genaue Steuerung und Performance von einzelnen Keywords angeht. Daher sollten Sie dem Conversion-Tracking umso mehr Aufmerksamkeit schenken. Eventuell empfehlen sich auch manuelle Kampagnen für AB-Testings zum Verifizieren der Ergebnisse.

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