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B2B-Newsletter erstellen: Darauf kommt es an

Newsletter sind ein etabliertes Marketing-Tool: Mit kaum einem anderen Medium erreichen Unternehmen so kostengünstig einen Empfänger-Kreis mit echtem Interesse. Im B2B-Bereich gelten jedoch andere Regeln als im B2C-Segment. Hier erfahren Sie, wie Sie erfolgreiche B2B-Newsletter erstellen.

B2B-Newsletter

 

Im B2B gelten andere Regeln als im B2C

Wichtig, wenn Sie B2B-Newsletter erstellen: Sie unterscheiden sich zwar weniger in der technischen Art von Newslettern im B2C-Bereich, wohl aber in den Inhalten und der Tonalität. Während es in B2C-Newslettern meistens darum geht, Kunden mit Rabatten in einen Onlineshop zu lotsen, sollen B2B-Newsletter die Empfänger von oftmals hochkomplexen Produkten und Dienstleistungen überzeugen.

B2B-Newsletter: 5 Ratschläge

1. Die B2B-Zielgruppe ist anspruchsvoll

Jeden Tag erreichen uns Tausende von Werbebotschaften. Die B2B-Zielgruppe ist besonders anspruchsvoll und vor allem an einem interessiert: Welchen Nutzen hat sie von den Inhalten, die Sie anbieten? Bombardieren Sie Ihre Zielgruppe also nicht mit Ihren Angeboten oder marktschreierischen Rabatten.

Überzeugen Sie stattdessen mit Know-how, wichtigen Brancheninformationen und spannenden Neuigkeiten. Ideal sind Anwendertipps, Servicehinweise und Wissensvorteile via Whitepaper und Studien. Hochwertige Inhalte wie diese garantieren Ihnen, dass die Empfänger Ihren Newsletter regelmäßig lesen und unterstreichen darüber hinaus Ihre Kompetenz als seriöser Geschäftspartner.

2. Kommen Sie auf den Punkt

Ihr B2B-Newsletter erreicht Ihren Geschäftspartner an seinem Arbeitsplatz und konkurriert im Postfach mit einer Vielzahl von geschäftlichen E-Mails. Fassen Sie sich deshalb kurz, wenn Sie einen Newsletter erstellen. Informieren Sie den Empfänger ausreichend, aber nicht ausschweifend. Kommen Sie bei Ihren Texten möglichst schnell auf den Punkt, und machen Sie es Ihren Lesern so einfach wie möglich. Bei den teils sehr komplexen Themen im B2B-Bereich kann es sinnvoll sein, eine E-Mail-Kampagne mehrstufig zu planen und dem Empfänger die Informationen häppchenweise zu servieren. 

3. Die Betreffzeile

Laut einer Studie von Newstetter2Go werden durchschnittlich nur 22,2 Prozent der E-Mails überhaupt geöffnet. Die Zahlen machen deutlich: Es ist dringend nötig, Empfänger mit einer guten Betreffzeile zum Öffnen ihrer elektronischen Post zu bewegen.

Die Betreffzeile sollte eine konkrete Aussage mit einem Aufmerksamkeit erregenden Keyword beinhalten und Bezug auf den kompletten Inhalt haben. Heben Sie dabei am besten den Nutzen hervor und formulieren Sie klare Handlungsaufforderungen. Als effiziente Trigger zum Öffnen eines Newsletters haben sich bewährt:

  • Zeitdruck oder Verknappung („Nur für kurze Zeit!“)
  • Neugier („Diese Fehler machen die meisten Messe-Aussteller!“)
  • Neuigkeiten („Dieses Tool macht Ihre Arbeit so effizient wie nie!“)

Studien haben außerdem ergeben, dass kurze Betreffzeilen zu besseren Öffnungsraten führen als lange. Ideal ist eine Länge der Betreffzeile zwischen 40 und 60 Zeichen, damit sie auch auf Smartphones und Tablets nicht abgeschnitten werden.

4. Der optimale Versandzeitpunkt

Viele Unternehmen versenden Ihren Newsletter, sobald sie diesen erstellt haben. Der Zeitpunkt des Versands kann allerdings über Erfolg und Misserfolg eines Newsletters entscheiden. So wertete das Unternehmen Newsletter2Go im Zeitraum vom 31. März 2018 bis zum 31. März 2019 über 230.000 Newsletter aus über 40 Branchen aus. In nahezu allen Branchen war demnach der beliebteste Versandzeitpunkt für Newsletter werktags zwischen 7 und 15 Uhr.  Die höchste Öffnungs- und Klickrate weist allerdings der Freitag auf.

Der Freitag ist jedoch nicht für jedes Unternehmen der beste Versandtag. So erreichen B2B-Unternehmen laut Studie am Freitag deutlich weniger Empfänger im Büro als am Mittwoch. Generell sollen die Ergebnisse der Studie Unternehmen aber nur dabei helfen, sich in der Welt der möglichen Versandtermine zu orientieren. Idealerweisen führen Sie A/B-Tests durch, indem Sie Kampagnen zu verschiedenen Zeitpunkten versenden und die Ergebnisse der Performances vergleichen.

5. Technische Umstände berücksichtigen: E-Mail-Clients

Die Ergebnisse der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2018 zeigen: Fast die Hälfte der analysierten Mailings (46 Prozent) wurden in einem mobilen Client geöffnet. Im B2B-Bereich ist der Desktop mit 52 Prozent zwar immer noch der vorherrschende E-Mail-Client; dennoch: knapp ein Drittel der Empfänger liest seine E-Mails auf dem Smartphone. Wenn Sie also einen Newsletter erstellen, sollte dieser also unbedingt auch für Smartphones und Tablets optimiert sein.

Gut zu wissen: Gratis-Mail-Dienste wie GMX und web.de spielen im B2B-Bereich eine untergeordnete Rolle. Optimieren Sie Ihre Mailings daher für Outlook, Lotus Notes und Smartphone-Clients für iOS und Android, um eine optimale Darstellung zu gewährleisten.

Fazit

B2B-Newsletter zu erstellen ist keine Zauberei. Dennoch gilt: Kein Newsletter ist immer noch besser als ein schlecht umgesetzter Newsletter. Setzen Sie lieber mit einem Mailing aus, anstatt Newsletter ohne wirkliche Strategie oder Mehrwert zu versenden. 

 

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