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Nachhaltiges Marketing: 5 Kampagnen, die für einen „grünen“ Wandel stehen

Corporate Social Responsibility gewinnt im B2B-Bereich an strategischer Bedeutung. Immer mehr Unternehmen nutzen den positiven Effekt vom eigenen nachhaltigen Handeln, um ihre Kundenbeziehung zu stärken. Hier finden Sie Tipps und 5 Beispiele für “grünes” B2B-Marketing. 

Wiederverwendbarer Kaffeebecher als nachhaltiger Werbeartikel

 

Nachhaltigkeit als Marketingstrategie

Nachhaltigkeit ist für viele Menschen ein wichtiges Kaufargument. Deshalb werben Unternehmen gern mit ihrer Corporate Social Responsibility (CSR). Das funktioniert im B2C-Geschäft bereits gut und trifft mittlerweile auch im B2B-Bereich als strategisches Mittel zur Kundenbindung auf gesteigertes Interesse. Eingesetzt wird es, um soziales und/oder ökologisches Engagement zu propagieren.

Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Unternehmen können nachhaltiges Marketing mit ressourcenschonenden Produkten und Dienstleistungen betreiben, mit ökologisch ausgerichteten Lieferketten oder mit Spenden für klimaneutrale oder soziale Projekte. Nach dem Motto “Tue Grünes und rede darüber” lässt sich dieses Engagement für B2B-Marketingzwecke einsetzen.

Entsprechende Kampagnen sind allerdings nur dann erfolgreich, wenn sie strategisch und strukturiert geplant sowie umgesetzt werden. Dabei kommt es nicht allein darauf an, eine glaubwürdige Haltung zu vermitteln. Zusätzlich müssen die Kunden vom Wert und den Vorteilen des nachhaltigen Einsatzes überzeugt werden. Denn nicht immer können sie auf Anhieb den eigenen Nutzen von „grünen“ Produkten und Dienstleistungen ihrer Geschäftspartner einschätzen.

Gut argumentieren lässt es sich im nachhaltigen Marketing mit niedrigeren Kosten oder erhöhter Produktivität, die sich für die B2B-Kunden aus dem ökologischen oder sozialen Engagement ergeben. Diese Vorteile entstehen beispielsweise durch:

  • verringerten Verbrauch von Energie und Rohstoffen
  • verbesserte Wirkungsgrade von technischen Anlagen
  • weniger Lenkungsabgaben (z. B. für CO2-Zertifikate)

Je mehr günstige Kosten-, Zeit-, Leistungs- und Innovationsaspekte sich ergeben, desto besser. Erfahrungsgemäß sprechen Industrieunternehmen auf Verbesserungen besonders oft an, wenn diese positiven Effekte messbar sind. Demonstrieren lässt sich das etwa mit:

  • Energieverbrauchsanzeigen bei Maschinen
  • Tools für ressourceneffizientes Planen von Produktionsprozessen
  • Nachweisen der positiven betriebswirtschaftlichen Wirkung

Abgesehen davon ergibt sich auch ein gewisser Imagegewinn, der durch den Kauf nachhaltiger Waren und Dienstleistungen auf die Geschäftspartner abfärbt. Die Vermittlung dieser und ähnlich relevanter Vorzüge muss nachhaltiges Marketing leisten. Dann kann CSR die Kundenbeziehung deutlich stärken.

5 Best Practices: Gelungene Kampagnen, die für einen positiven Wandel stehen

Wie erwähnt, haben Unternehmen viele Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu demonstrieren. Hier einige Beispiele von Initiativen, Projekten und Kampagnen, die die betreffenden Unternehmen auch für ihr grünes B2B-Marketing verwenden.

  • Die Uzin Utz AG gilt als ein Pionier in Sachen Nachhaltigkeit. Der Anbieter für Bodensysteme hat bereits 1987 lösemittelfreien Klebstoff eingeführt. Das Unternehmen entwickelt bzw. produziert emissionsarme Verlegewerkstoffe und stellt seit 2010 seinen Produkten Ökobilanzen aus. Ihre Innovationen und ökologische Haltung vermittelt die Uzin Utz AG offensiv in einem nachhaltigen Marketing.
  • Um Ressourcenschonung, Brandschutz und Sicherheit geht es der „Building Technologies Division“ von Siemens. Die Abteilung hat sich auf Gebäudesanierung spezialisiert und präsentiert die Ergebnisse ihrer Arbeit unter #CreatingPerfectPlaces beispielsweise mit kurzen Videos bei YouTube:

 

  • Edeka arbeitet seit 2009 mit dem World Wildlife Found (WWF) zusammen, um nachhaltiges Handeln in möglichst alle Unternehmensebenen zu integrieren und in entsprechend ausgerichtete Eigenmarken umzusetzen. Seine umweltorientierte Philosophie transportiert Deutschlands größter Einzelhändler auch an seine Geschäftspartner weiter.
  • Ebenfalls mit dem WWF sowie der Umweltorganisation Rainforest Alliance kooperiert Innocent Smoothie. Der Hersteller von Smoothies und Fruchtsäften verfolgt sein Nachhaltigkeitskonzept von der Rohstoffbeschaffung über die Sensibilisierung und Weiterbildung seiner Mitarbeiter bis hin zur Müllvermeidung.
  • BASF engagiert sich für Nachhaltigkeit in der Bauchemie. Das zeigt das Unternehmen mit seiner Kampagne “Quantified Sustainable Benefits” und einer eigenen Microsite. Dort finden Partner wie Architekten, Investoren und Bauplaner multimedial aufbereitete Informationen zum Thema Umweltbewusstsein und wie es der Branche nutzen kann.
     
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