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B2B-Marketing: So gelingt der Aufbau einer multilingualen Website

Der Aufbau einer mehrsprachigen Website ist zeit- und kostenintensiv. Warum sich der Aufwand gerade im B2B-Segment trotzdem lohnen kann, und was Sie bei der Lokalisierung beachten sollten, lesen Sie hier. 

Europäische Flaggen

Website in der Muttersprache baut Vertrauen auf

 Die Digitalisierung öffnet dem B2B-Sektor neue Märkte. Spätestens seit Corona schauen potenzielle Kunden auch vom anderen Ende der Welt bei virtuellen Messen vorbei und informieren sich. Um diese internationale Klientel bestmöglich anzusprechen, ist eine multilinguale Website enorm hilfreich. Zwar versteht die Zielgruppe in der Regel Englisch, doch wirkt eine Präsentation in ihrer jeweiligen Muttersprache besonders seriös und vertrauenswürdig.

Gerade im B2B-Segment wird von international aufgestellten Firmen erwartet, dass sie ihrem weltumspannenden Image gerecht werden. Eine mehrsprachige Website trägt zum Bild eines globalen, fachkundigen und professionellen Unternehmens bei.

 So viele Sprachen sollte eine Website anbieten

 Es schadet natürlich nicht, wenn Angebote in möglichst vielen Sprachen formuliert sind. Entscheidend ist aber: Wer gezielt Marketingmaßnahmen in Gang setzt, um einen bestimmten Markt zu erobern, kommt um die dortige Muttersprache nicht herum. Stammen also beispielsweise viele potenzielle Interessenten aus Japan, sollte die Website unbedingt ihre Sprache sprechen – obwohl viele Japaner in der Branche Englisch können. Gerade die im B2B-Bereich oft notwendigen Fachtermini sind in Englisch nicht jedem geläufig. Und Franzosen sind beispielsweise oft sehr stolz auf ihr Land und ihre Sprache und schätzen es besonders, wenn die Kommunikation in Französisch erfolgt. 

Die Anzahl der Sprachen auf einer Website sollte natürlich immer im Verhältnis zum damit verbundenen Aufwand stehen. Mit einer einmaligen Transkription ist es nicht getan. Zu beachten ist außerdem, dass Kundenanfragen dann auch in der jeweiligen Sprache beantwortet werden sollten. Idealerweise ist also für alle angebotene Sprachen ein Muttersprachler für den Customer Service verantwortlich.

Vollständige oder teilweise Übersetzung der Website?

 Der Aufwand hängt zudem stark davon ab, wie weit die Lokalisierung der Inhalte gehen soll. Muss jede Unterseite in jeder Sprache zur Verfügung stehen oder reicht es, die wesentlichen Inhalte zu übersetzen? Gerade die Transkription von Broschüren, Datenblättern und technischen Dokumentationen kann zeit- und kostenintensiv werden. Für neue Produkte müssen die Beschreibungen ebenfalls sprachlich angepasst werden.

Möglich sind auch sogenannte Mischmodelle, bei denen allgemeiner Content wie News, Blogs, Case Studies oder Whitepaper nur auf Englisch ist. Lokalisiert werden ausschließlich für die Customer Journey besonders wichtige Inhalte. Das betrifft zum Beispiel Produktspezifikationen oder sämtliche Texte, die den Kaufprozess begleiten.

Marktspezifische Eigenheiten beachten

Übersetzungsagenturen sollten mit Bedacht gewählt werden und sich in der entsprechenden Branche auskennen. Nicht jeder, der Marketing-Termini übersetzen kann, ist auch in der Lage, technische Fachtexte zu transkribieren. Zudem sind die Eigenheiten der verschiedenen Märkte zu beachten. Eine Website in Spanisch kann für den spanischen Markt passen, aber nicht unbedingt für südamerikanische Länder mit derselben Amtssprache. So sind viele spanische Wörter beispielsweise in Argentinien oder Uruguay nicht gebräuchlich. Generell gilt: Um in einem neuen Markt Vertrauen aufzubauen, braucht es regional angepasste Formulierungen, Illustrationen sowie den richtigen Sprachstil.

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