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Geofencing als Marketing-Tool für B2B-Unternehmen

Geofencing kann dabei helfen, zur Zielgruppe passende Inhalte auf mobilen Geräten auszuspielen. Im B2B-Segment kommt diese Technologie vor allem im Zuge von Account-Based-Marketing-Kampagnen zum Einsatz. Aber auch andere Anwendungsszenarien sind denkbar.

Business Mitarbeiter erhält Nachricht auf dem Handy


Was ist Geofencing?

Ein Geofence, zu Deutsch „geographischer Zaun“, ist eine virtuelle Grenze im Raum. Beim sogenannten Geofencing wird beim Überschreiten dieser Grenzen eine Aktion ausgelöst, in der Regel anhand von GPS-Koordinaten oder Sender-Empfänger-Systemen. Das kann das Blockieren von Rädern bei Einkaufswagen sein, wenn diese die vorgesehene Fläche verlassen. Oder das Verschicken einer Push-Nachricht auf ein Smartphone, wenn dessen Besitzer den vorgegebenen Raum betritt. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – doch gerade im Location-Based-Marketing birgt Geofencing enormes Potenzial. Denn dadurch besteht die Option, Werbebotschaften über entsprechende Apps innerhalb eines definierten Gebietes auf die mobilen Geräte von Kunden zu übertragen.

Geofencing als Teil des Account-Based-Marketings im B2B

Für Unternehmer im stationären B2C-Bereich ist diese Technologie die perfekte Möglichkeit, um potenzielle Kunden anzusprechen: Halten diese sich in der Nähe des Geschäftes auf, kann beispielsweise eine Rabattaktion auf das Smartphone-Display gespielt werden. Die Kunden sind also für den direkten Impuls vor Ort erreichbar, sofern sie zuvor eine entsprechende App heruntergeladen und dem Empfang derartiger Benachrichtigungen zugestimmt haben.

Doch auch im B2B-Segment eignet sich Geofencing als Marketing-Instrument. Gerade als Baustein im Account-Based-Marketing hat sich die Anwendung dieser Technologie bewährt. Voraussetzung ist eine Liste mit Ziel-Accounts, die nach verschiedenen Merkmalen geclustert werden können. Solche Listen beinhalten in der Regel auch die Standorte der ins Auge gefassten Unternehmen.

Durch Geofencing können Werbeanzeigen wie Google Ads oder über soziale Netzwerke auf zuvor klar festgelegte Orte wie den Firmensitz des gewünschten Unternehmens beschränkt werden. Und das nicht nur auf Städte, sondern sogar auf einzelne Straßen. Kombiniert mit weiteren Zielgruppeneinstellungen wie die Art der Ansprechpartner erreichen die Botschaften die anvisierten Personengruppen noch treffsicherer. Finanzielle und personelle Ressourcen werden auf diese Weise effizient eingesetzt und Streuverluste minimiert.

Wie der IT-Dienstleister IT-HAUS mittels Geofencing eine erfolgreiche Account-Based-Marketing-Kampagne finalisiert hat, lesen Sie im Ratgeber „Account-based Marketing im B2B: Voraussetzungen und Vorteile“.
 


Geofencing und Beacons auf Messen

Auch auf Messen und ähnlichen Events können B2B-Unternehmen Geofencing einsetzen. Dank der Technologie bekommen Besucher dann Informationen oder Angebote von einzelnen Ausstellern zugespielt, die sich in ihrer Nähe befinden. Hält sich ein Interessent für längere Zeit in einem bestimmten Messeareal auf, könnte es sinnvoll sein, ihm weitere Bereiche mit vergleichbaren Ausstellern vorzuschlagen. Was mit der GPS-Technologie beim Geofencing mit einer Genauigkeit im Meterbereich möglich ist, funktioniert mit sogenannten Beacons sogar auf den Zentimeter genau. Diese kleinen Apparate kommunizieren über Bluetooth mit kompatiblen Geräten in der unmittelbaren Nähe.

Geoconquesting: Kunden der Konkurrenz abwerben

Die virtuelle Grenze des Geofencings lässt sich auch um den Standort eines direkten Konkurrenten ziehen. Dies wird als Geoconquesting bezeichnet. So können Kunden der Konkurrenz auf das eigene Angebot aufmerksam gemacht werden. Diese Kunden sind mit der eigenen Zielgruppe in der Regel identisch, da sie ein erhöhtes Interesse an den entsprechenden Produkten oder Services demonstrieren. Durch ein überzeugendes Angebot lassen sich diese gegebenenfalls abwerben.

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