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Content Seeding im B2B: Herausforderungen und Möglichkeiten

Content Seeding ist die gezielte Verbreitung von Inhalten, die der Zielgruppe einen Mehrwert bieten. Um diese Verbreitung zu erreichen, werden Influencer, Blogger und Fachjournalisten als Multiplikatoren eingesetzt. Konkrete Tipps lesen Sie hier.

Traktor säht Samen

 

Content Seeding: Was ist das?

Content Seeding ist die gezielte Verteilung und Platzierung von Inhalten auf digitalen Kanälen. Denn guter Content nützt Unternehmen wenig, wenn die relevante Zielgruppe diese Inhalte nicht wahrnimmt. Firmeneigene Websites oder Blogs sprechen nur eine begrenzte Leserschaft an, denn nur die wenigsten potenziellen Kunden finden den direkten Weg dorthin.

Gute Inhalte müssen deshalb zusätzlich passgenau im Umfeld der Zielgruppe verbreitet werden. Im Optimalfall sind sie derart relevant, informativ oder auch unterhaltsam, dass sich der Content auf den verschiedenen Kanälen durch Links und Interaktionen der Nutzer selbstständig verteilt. Um diese Ausbreitung zu forcieren, sollten Multiplikatoren wie einflussreiche Blogger, PR-Manager, Influencer oder andere Trendsetter kontaktiert werden, die wiederum ihre Netzwerke nutzen, um den Content weiter zu „seeden“. Dadurch erhöht sich die Reichweite massiv, Backlinks entstehen, die Brand Awareness profitiert, und im Endeffekt werden auch Leads generiert.

Die Kanäle für die Verbreitung von Inhalten sind vielfältig:

  • eigene und fremde Websites
  • eigene und fremde Blogs
  • Foren
  • Soziale Netzwerke
  • Berufliche Netzwerke
  • Newsletter
  • Presseportale
  • Fachmedien

Inhalte im B2B zielgerichtet verbreiten: 9 konkrete Tipps

Beachten Sie folgende Tipps, damit Ihr Content Seeding im B2B-Segment erfolgreich wird:

  1. Definieren Sie Ihre Zielgruppe für die Inhalte, die Sie verbreiten wollen. Eruieren Sie im zweiten Schritt, auf welchen Kanälen diese Zielgruppe überhaupt agiert.
  2. Schaffen Sie eine Content-Plattform. Entweder auf Ihrer eigenen Website oder lagern Sie diese aus, etwa in Form eines Firmenblogs. Wer dort einen interessanten Text findet, wird auch auf die anderen Inhalte aufmerksam.
  3. Je mehr Kanäle für die Verbreitung der Inhalte genutzt werden, desto besser – solange die Inhalte den Interessen und Bedürfnissen der Zielgruppe auf dem Kanal entsprechen.
  4. Arbeiten Sie Ihre Inhalte für die verschiedenen Kanäle unterschiedlich auf: So können Sie beispielsweise in beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn mehr Fachwissen der Leserschaft voraussetzen als in sozialen Netzwerken wie Facebook, wo die Streuung größer ist. So erreichen Sie potenzielle Kunden auf unterschiedlichste Art und Weise.
  5. Setzen Sie unterschiedliche Content-Pieces in den verschiedenen Kanälen ein: Auszüge aus Whitepapern oder E-Books eignen sich beispielsweise für Fachmedien, Videos werden in sozialen Medien gern geteilt.
  6. Binden Sie potenzielle Partner in den Content-Seeding-Prozess ein: Gehen Sie auf Influencer, befreundete Blogger oder Fachjournalisten zu, um Ihre Inhalte zu verbreiten. Am besten schwebt Ihnen ein bereits existierender Beitrag einer dieser Multiplikatoren vor, der von Ihrem Inhalt profitieren könnte. Voraussetzung: Der Content bietet echten Mehrwert und ist keine verpackte Werbebotschaft.
  7. Bauen Sie sogenannte Link-Köder in Ihren Content ein, auf die andere Websites aufgrund ihrer hohen Wertigkeit selbstständig verlinken. Das können beispielsweise besondere Dokumente zum Downloaden sein, eine aussagekräftige Infografik oder ein eingebettetes Video.
  8. Nutzen Sie Fachmedienportale als Bühne, auf der Sie Ihr Unternehmen und dessen Nutzen mit einem Firmenprofil vorstellen. Hier haben Sie (meist gegen Bezahlung) die Möglichkeit, ihre Inhalte zu platzieren und auf die eigene Unternehmenswebsite zu verlinken.
  9. Durch Suchmaschinenoptimierung der Inhalte (SEO) und das Schalten von Google-Ads (SEA) erhöhen Sie die Chancen, dass Ihre Inhalte durch potenzielle Multiplikatoren eigenständig gefunden werden. 
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