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Facebook-Werbung für B2B: Die Zielgruppe genau eingrenzen

Facebook-Marketing nimmt auch im B2B-Bereich eine wichtige Rolle ein, denn unter den rund 32 Millionen Facebook-Nutzern in Deutschland tummeln sich viele Geschäftskunden. Welche Werbeformen es auf Facebook gibt und worauf Sie bei Ihren Anzeigen achten sollten, lesen Sie hier.

Facebook-Werbung für B2B

Foto: Kon Karampelas/unsplash.com

Diese Werbeformen gibt es bei Facebook

Facebook bietet mehrere Anzeigenformate an:

  • Single Image Ads: Die klassische Werbeform mit einem Bild enthält zusätzlich einen Einleitungstext, eine URL, einen Titel und eine Beschreibung. Optional kann ein Button mit einer Handlungsaufforderung (beispielsweise „Jetzt kaufen“) platziert werden.
  • Video Ads: Anstelle eines Bildes arbeitet diese Form der Facebook-Anzeige mit einem Werbe-Clip.
  • Slideshow Ads: Hier  werden mehrere Bilder oder Videos mit Text und Ton in Form einer Slideshow abgespielt.
  • Carousel Ads: Bis zu zehn Bilder oder Videos erscheinen in dieser Form der Facebook-Werbeanzeige als eigenständige Elemente nebeneinander und können jeweils mit einem Link versehen werden.
  • Collection Ads: Damit lassen sich Bilder, Videos oder Slideshows mit Produktbildern des Werbetreibenden kombinieren.
  • Lead Ads: Damit lassen sich Personen erreichen, die sich mutmaßlich für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens interessieren. Über ein Kontaktformular (Instant-Formular) lassen sich Informationen von potenziellen Kunden sammeln.
  • Instant Experience: Eine Werbeform, die ausschließlich für den mobilen Newsfeed gedacht ist. In diesem erscheint zunächst eine Image Ad oder ein Video. Mit Instant Experience kann der Werbetreibende innerhalb von Facebook eine Landingpage bauen, auf die der Nutzer mit dem Klick auf den Call-to-Action-Button weitergeleitet wird. Einer der Vorteile: Kontaktinformationen können so automatisch in Formulare, die sich auf er Landingpage befinden, übertragen werden.

Sämtliche genannten Facebook-Werbeformen sind prinzipiell für das B2B-Marketing geeignet. Video Ads gelten dabei als besonders empfehlenswert. Sie steigern erheblich die Markenbekanntheit und sind gut geeignet, um Vorteile, Funktionen und Nutzen von Produkten oder Dienstleistungen zu demonstrieren, beispielsweise in Tutorials.

Darum lohnt sich B2B-Werbung auf Facebook

Facebook eignet sich für Werbetreibende im B2B-Segment, da sich unter den allein in Deutschland rund 32 Millionen Nutzern des Netzwerks auch viele B2B-Entscheider befinden. Eine Studie des Social Media Lab B2B zeigt zudem, dass die sozialen Medien schon 2016 integraler Bestandteil der B2B-Kommunikation waren. Daran hat sich auch 2019 nichts geändert.
 

Die Zielgruppe kann bei Facebook sehr präzise eingegrenzt und Streuverluste dadurch vermieden werden.

Die Zielgruppe kann bei Facebook sehr präzise eingegrenzt und Streuverluste dadurch vermieden werden. Richtig eingesetzt, erreicht ein Kunststoffproduzent damit beispielsweise punktgenau Einkäufer aus seiner Branche. Je nach vorab definiertem Kundenkreis können unterschiedliche Videos oder Bilder ausgespielt werden.

Zudem bietet das soziale Netzwerk mit dem Analyse-Tool Facebook Pixels umfassende Möglichkeiten des Retargetings – also der gezielten Ansprache von Personen, die bereits in irgendeiner Weise mit dem werbenden Unternehmen in Kontakt standen. Und nicht zuletzt stellt Facebook ein sehr detailliertes Reporting zu den geschalteten Anzeigen bereit.

Besonderheiten des B2B-Marketings auf Facebook

Grundsätzlich läuft die Kommunikation immer von Mensch zu Mensch, egal ob im B2C-oder B2B-Bereich. Dennoch sollte Werbung über Facebook und andere digitale Kanäle wie Google im B2B-Bereich anders aussehen, da sie auf eine ganz andere Zielgruppe ausgerichtet ist.

Diese bringt in der Regel Vorwissen mit und ist meist wesentlich spitzer definiert. Zudem ist der Wert eines neuen Kunden für B2B-Unternehmen meist deutlich höher, insofern darf auch mehr für die Akquisition von Geschäftspartnern ausgegeben werden.

Darüber hinaus muss mit einer Anzeige oft nicht nur eine Person von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugt werden, sondern mehrere Führungskräfte. Der Entscheidungsprozess dauert länger, Spontankäufe sind wesentlich seltener.

Bei Facebook-Werbung im B2B-Segment sollten also nicht Produkte im Mittelpunkt stehen, sondern Problemlösungen für den Kunden sowie guter Content, der zunächst zur Markenbekanntheit beiträgt. Ist Brand Awareness erst einmal geschaffen, lässt sich durch Content-Distribution mit Fachartikeln Vertrauen zu Kunden aufbauen. So werden im nächsten Schritt auch langfristige Marketingziele wie die Generierung von Leads und Conversions erreicht.

 

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