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Brand Awareness: So steigern KMUs die Markenbekanntheit

Kaum etwas ist für eine Marke so wichtig wie die Brand Awareness. Aber auch für viele Kunden ist die Markenbekanntheit einer der wichtigsten Faktoren bei ihrer Kaufentscheidung: Eine bekannte Marke schafft Akzeptanz und Vertrauen bei den Nutzern. 

Was können gerade kleinere und mittlere Unternehmen mit geringen bis keinen Mitteln für große Werbekampagnen in zum Beispiel TV, Radio oder Print-Magazinen tun, um ihre Brand Awareness zu steigern? Nachfolgend drei mögliche Strategien!

Was ist Brand Awareness?

Brand Awareness ist eine in Prozent ausgedrückte Kennzahl, die den Bekanntheitsgrad einer Marke angibt: Wie viele Menschen können sich (mit oder ohne Unterstützung) an eine bestimmte Marke oder ein Unternehmen erinnern?

Erfasst wird die Brand Awareness mittels Umfragen. Die Markenbekanntheit unterteilt sich dabei in drei Stufen. Die zuerst von den Befragten genannte Marke einer Produktkategorie zählt zur Kategorie Top of Mind. Alle Marken, die Verbraucher danach nennen, zählen zu den Unaided Recalls. Marken, an die sich Nutzer nur erinnern, wenn man sie ihnen nennt oder zeigt, fallen in die Kategorie Aided Recalls.

Strategie 1: Content-Marketing

Content-Marketing ist eine Möglichkeit, die Brand Awareness zu steigern. Bei dieser Marketingmethode geht es nicht um bloße Werbebotschaften, sondern um nützliche Inhalte, die von vielen Menschen online gesucht werden. Unternehmen, die solchen Content zur Verfügung stellen, werden öfter gefunden und können das zur Gewinnung von Kunden nutzen.

Content-Marketing stellt Inhalte auf einer Website in Form von Informationsseiten (zum Beispiel Ratgeber, Dienstleistungen, Produkte), Blogbeiträgen oder herunterladbaren Inhalten wie Whitepapers bereit. Obwohl die Erstellung der Inhalte in der Regel viel Zeit in Anspruch nimmt, ist Content-Marketing mittlerweile fast ein Muss – auch für Unternehmen, die sich im B2B-Markt bewegen.

Wichtig beim Content-Marketing ist die regelmäßige Produktion neuer Inhalte. Je öfter ein Unternehmen für die Zielgruppe relevante Inhalte veröffentlicht, desto besser. Einige Firmen haben die finanziellen Mittel, ein eigenes Team von Autoren zu beschäftigen. Andere lassen die Inhalte von freien Autoren oder Content-Agenturen erstellen. Zu den gängigsten Inhalten im Content-Marketing zählen Ratgeberartikel, Blogbeiträge, Videos, E-Books und Whitepapers. Idealerweise ergänzen Fotos, Infografiken und andere visuelle Inhalte die Texte.

Strategie 2: Social Media

Die sozialen Netzwerke bieten B2B-Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, ihre Brand Awareness gezielt aufzubauen und zu festigen. Zunächst gilt es herauszufinden, auf welchen Plattformen die Zielgruppe präsent ist.

Vor dem Schreiben von Postings sollten Firmen zudem analysieren, welchen Themen ihre Zielgruppe beschäftigen. Wovon spricht sie? Welche Inhalte findet sie hilfreich? Wie kann die Firma an einem Gespräch teilnehmen oder dieses sogar initiieren? B2B-Verkäufe werden durch eine Beziehung zur Zielgruppe deutlich erleichtert.

Wollen Sie sichergehen, dass die User bestimmte Beiträge sehen, können Sie nachhelfen: Sogenannte Paid Social Ads (bezahlte Anzeigen in Social Media) sprechen ausgewählte Gruppen gezielt an – zum Beispiel gefiltert nach Alter und geografischer Region. So stellen Sie sicher, dass Ihre Brand Awareness in genau der Zielgruppe steigt, die Ihnen wichtig ist. Funktioniert ein bestimmter Beitrag besonders gut, sollten Sie in Erwägung ziehen, ihn auch als bezahlte Anzeige zu veröffentlichen.

Umfragen geben einen direkten Einblick in die Bedürfnisse der Kunden, sodass Unternehmen ihr Marketing gezielt ausrichten können. Stellen Sie beispielsweise fest, dass die Zielgruppe intensiv über ein bestimmtes Thema spricht, sollten sie es in einem Blog-Artikel thematisieren.

Strategie 3: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung der Brand Awareness ist, auf eine andere, vertrauenswürdige Quelle aufzuspringen. Gibt es eine Fachzeitschrift oder Onlinepublikation, die für die Zielgruppe besonders wichtig ist? Unternehmen sollten versuchen, in dieser Publikation aufzutauchen. Entweder als Quelle in einem Artikel oder mit eigenen Inhalten.

Branchenpublikationen haben eine hohe Relevanz in der jeweiligen Branche. Eine hochrangige Führungskraft wie den CEO oder CFO als Zitatgeber für einen Artikel zur Verfügung zu stellen, verleiht Unternehmen Anerkennung. Wer seine Brand Awareness verbessern möchte, sollte also Kontakte mit Journalisten von wichtigen Branchenpublikationen knüpfen.

Oder besteht die Möglichkeit, einen Gast-Blogger abzustellen, der im Namen des Unternehmens auf der Website einer anderen Firma aktiv ist? Während es zunächst kontraproduktiv erscheinen mag, Inhalte für jemand anderen zu erstellen, ist das Vorgehen in SEO-Hinsicht hilfreich. Links, die von einer renommierten Website auf die eigene Seite führen, steigern die Reputation bei Google. Es ist eine Win-Win-Situation: Die Website des Drittanbieters bekommt neue Inhalte, und das eigene Unternehmen steigt im Google-Ranking.

Fazit

Maßnahmen zur Steigerung der Brand Awareness sind mit Aufwand und Kosten verbunden, zahlen sich am Ende aber aus. Die drei skizzierten Strategien funktionieren schon für sich allein sehr gut. Ihre volle Wirkung entfalten sie jedoch erst, wenn sie zusammen als Teil einer strategischen Marketing- oder Markenbekanntheitskampagne eingesetzt werden. 

 

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