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Website-Relaunch: In 5 Schritten zum neuen Auftritt

Eine Unternehmenswebsite ist heutzutage mehr als nur die digitale Adresse der Firma. Sie ist für das Online-Marketing von entscheidender Bedeutung. In regelmäßigen Abständen benötigt die Website einen Relaunch, also eine Runderneuerung, um konkurrenzfähig zu bleiben. 

homepage idee auf whiteboard

Wann braucht die Website einen Relaunch?

Noch immer sind die Websites vieler B2B-Unternehmen rudimentär. Eine bloße Vorstellung des Unternehmens sowie der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen reicht häufig nicht mehr aus, um sich neben der Konkurrenz zu behaupten. Exklusive Inhalte, die bei Google ranken, ein responsives Design und eine intuitive Bedienerführung gehören heute zum Mindeststandard einer jeden B2B-Website.

Ob der Internetauftritt noch up to date ist oder einen Relaunch benötigt, lässt sich an folgenden Kriterien festmachen:

  • Die Anzahl der Website-Besucher oder die Dauer, die die Nutzer auf der Seite verweilen, fällt kontinuierlich ab.
  • Die Informationen und News auf der Website sind nicht mehr aktuell, Inhalte aus den vergangenen Jahren stehen weit oben auf der Homepage oder den Unterseiten.
  • Es ist keine klare Content-Marketing-Strategie auf der Website erkennbar, Themenfelder werden nur vereinzelt bearbeitet.
  • Nicht alle neuen Produkte und Dienstleistungen werden auf der Website erwähnt, gewisse Geschäftsfelder finden dort gar nicht statt.
  • Die Website ist umständlich zu bedienen und nur schwer lesbar, wenn sie über ein mobiles Endgerät aufgerufen wird.
  • Neue Funktionen lassen sich nicht problemlos in die Website integrieren.
  • Das Laden der Website dauert vergleichsweise lange.
  • Die Website besteht zu einem Großteil aus Textwüste, grafische Elemente zur Auflockerung fehlen.

Je mehr dieser Punkte auf eine Website zutreffen, desto dringender ist ein Relaunch nötig.

 

Auf diese 5 Schritte kommt es beim Relaunch an

Der Website-Relaunch betrifft die Inhalte ebenso wie das Design, die technische Infrastruktur und die Bedienerführung. Die folgenden fünf Schritte sollten Sie in jedem Fall beherzigen:

1. Relaunch gut vorbereiten

Ohne eine umfassende Vorbereitung ist jeder Relaunch zum Scheitern verurteilt. Dazu gehört eine Zielgruppenanalyse sowie eine Priorisierung der einzelnen Schritte in Zusammenarbeit mit allen relevanten Abteilungen im Unternehmen. Schauen Sie bei der Konkurrenz sowie in anderen Branchen, wie Websites aussehen können und lassen Sie sich inspirieren. Schaffen Sie außerdem personelle Kapazitäten für den Relaunch, denn dieser lässt sich in der Regel nicht mal eben so nebenbei stemmen.

2. Suchmaschinenoptimierung

Ein ganz wesentlicher Teil der Website-Neugestaltung ist der SEO-Relaunch. Denn wenn Sie Ihre Website von Grund auf überarbeiten und auf eine neue Domain umziehen, kann es passieren, dass Suchmaschinen Ihre bisherigen Inhalte nicht mehr finden. Dann sinken Sie im Ranking ab oder verschwinden sogar ganz aus den Ergebnissen. Wichtig ist also, dass alle Inhalte, die gerankt haben, auf die neue Domain weitergeleitet werden. URLs und Unterseiten, die nur wenige Besucher bringen, können auf einer neuen Unterseite zusammengefasst oder ganz entfernt werden.

3. Content-Cluster aufbauen

Identifizieren Sie die Themen, die Ihre Zielgruppe interessieren und stellen Sie relevante und hochwertige Inhalte zusammen, die diese Themen möglichst komplett abdecken. Diese Content-Cluster verleihen Ihrem Unternehmen einen Expertenstatus auf den jeweiligen Gebieten. Das können Blog-Beiträge sein, Whitepaper, Case Studies, Videos und alle weiteren Formate, die Sie im Rahmen des Content-Marketings erstellen. Strukturieren Sie die Inhalte sauber. Durch interne Verlinkungen, die vielen gebündelten Informationen und die klare Struktur ist Ihre neue Website dann nicht nur sehr benutzerfreundlich, sondern auch für Suchmaschinen relevant..

4. Lead-Generierung im Fokus

Eine B2B-Unternehmenswebsite ist die ideale Plattform, um vertriebsrelevante Kontakte zu sammeln. Achten Sie beim Relaunch also darauf, viele Möglichkeiten zu schaffen, um Leads generieren zu können. Hochwertige Inhalte wie Whitepaper lassen sich etwa hinter Registrierungsschranken legen oder Newsletter mit attraktiven Rabattaktionen bestücken. Um davon profitieren zu können, ist wiederum eine Anmeldung über ein prominent platziertes Kontaktformular nötig.

5. Behutsame Umsetzung

Gehen Sie nach Abschluss der Relaunch-Arbeiten nicht überhastet vor. Erstellen Sie zunächst auszugsweise eine Testversion der neuen Seite. Wenn Sie dann sicher sind, dass alles problemlos funktioniert, können Sie Ihre Website Stück für Stück erneuern. Informieren Sie zudem Ihre Kunden und bitten Sie diese, Sie aktiv auf mögliche Fehler hinzuweisen. Nehmen Sie die finale Migration möglichst zu einer Zeit vor, in der nur wenige Besucher auf Ihrer Website sind. Dadurch reduzieren Sie den Schaden, falls Fehler auftreten.

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