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Bounce Rate verbessern: So bleiben Kunden länger auf der Website

Die Bounce Rate ist ein Indikator für die Qualität einer Website. Sie misst, wie viele Besucher schnell wieder von einer Seite wegklicken, ohne sich weitere Unterseiten anzuschauen. Durch verschiedene Maßnahmen können Sie diese Absprungrate verbessern. Welche das sind, lesen Sie hier.

Mitarbeiter surft auf der Webseite

 

Bounce Rate: Was bedeutet das?

Die Bounce Rate, auf Deutsch Absprungrate, beschreibt den Anteil an Besuchen einer Website mit nur einem einzelnen Seitenaufruf. Nach dem Aufruf der Einstiegsseite verlassen User diese also ohne weitere Interaktion direkt wieder und besuchen keine weitere Unterseite mehr. Der Website-Besucher ist entweder zu den Suchergebnissen zurückgekehrt, hat den Browser geschlossen oder eine neue Website aufgerufen. Eine Bounce Rate von beispielsweise 70 Prozent heißt entsprechend, dass sieben von zehn Besuchern die anfängliche Landingpage ohne weitere Seitenaufrufe wieder verlassen haben.

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Was ist eine gute Bounce Rate?

Generell zählt die Bounce Rate zu den wichtigsten Messgrößen für die Optimierung der User Experience sowie den Inhalten auf der Website. Auch nach SEO-Gesichtspunkten ist eine niedrige Bounce Rate vorteilhaft. Denn dann scheint die Seite bzw. ihr Content die Nutzerintention in den meisten Fällen zu befriedigen. Je geringer die Absprungrate in Verbindung mit einer hohen Verweildauer, desto relevanter wirkt eine Seite in den Augen der Suchmaschine – und desto prominenter wird das Angebot in den Suchergebnissen platziert.

Was als gute Bounce Rate gilt, variiert allerdings stark je nach Art der Website. Bei einfachen Landingpages sind Absprungraten von 70 bis 90 Prozent ganz normal. Anders verhält es sich etwa bei Retail-Websites, wo nur 20 bis 40 Prozent Bounce Rate der Standard sind. Für B2B-Websites sind laut einer Analyse von customedialabs zwischen 25 und 55 Prozent die Regel.

Mögliche Ursachen für eine hohe Absprungrate

Für eine hohe Bounce Rate kommen mehrere Gründe infrage:

  • Der Besucher ist vom Design oder dem Aufbau der Einstiegsseite verwirrt oder sogar abgeschreckt und verlässt diese wieder, ohne überhaupt in die Inhalte einzusteigen.
  • Der Besucher findet auf der Seite nicht die von ihm gewünschten Inhalte. Er bewertet den Content weder als hilfreich noch als interessant.
  • Die Website besteht nur aus einer einzigen Landingpage, wie beispielsweise bei einem Blog oft der Fall – dann kann der Besucher zwangsläufig keine weiteren Seiten aufrufen.
  • Bei Websites, die ganz konkrete Informationen auf eine spezielle Suchanfrage liefern, ist eine hohe Absprungrate normal. Eine Seite mit den Öffnungszeiten beispielsweise befriedigt das Informationsbedürfnis einiger User vollumfänglich und schnell. Gleiches gilt für die Landingpage zu einem Produkt, das zum Kauf angeboten wird.
  • Fehler bei der Einbindung des Trackingcodes können zu einer verfälschten Messung der Absprungrate führen.

 

6 Tipps, um die Bounce Rate zu verbessern

Beachten Sie folgende Tipps, damit sich die Bounce Rate verringert:

1. Bounce Rate definieren

Definieren Sie in Ihrem Trackingtool zunächst, was überhaupt als Absprung gezählt werden soll. Sinnvollerweise sind das diejenigen Besucher, die Ihre Website innerhalb kürzester Zeit wieder verlassen, also gängigerweise innerhalb der ersten zehn bis 30 Sekunden. Denn bei einer Seitenansichtsdauer von mehreren Minuten hat der Nutzer mit Ihren Inhalten vermutlich etwas anfangen können.

2. Regelmäßig relevanten Content bereitstellen

Je mehr einzigartige und hochwertige Inhalte auf Ihrer Website zu finden sind und regelmäßig neu hinzukommen, desto mehr Besucher bleiben auch auf Ihrer Seite. Oberflächlicher Content kann hingegen zu einer höheren Absprungrate führen.

3. Call-to-Actions und Links integrieren

Integrieren Sie zielgerichtete Call-to-Actions (CTAs) oder verwandte Artikel durch passende Verlinkungen in den Content jeder Unterseite. So animieren Sie den Nutzer, sich weitere Inhalte anzuschauen.

4. Visuelle Elemente wie Videos und Bilder nutzen

Durch die Einbindung von Videos, Bildern oder auch Grafiken werden lange Textblöcke aufgelockert. Optisch wirkt die Website ansprechender, die Lesbarkeit steigt und damit im besten Fall auch die Verweildauer des Nutzers. Visuelle Elemente können die im Artikel erklärten Inhalte zudem nochmals verdeutlichen.

5. Ladezeit der Website verbessern

Eine zu lange Ladezeit führt unter Umständen zu einem Absprung, noch bevor sich der Nutzer die Website überhaupt angesehen hat. Zur groben Orientierung: Innerhalb von drei Sekunden sollte sich die Seite aufgebaut haben. Tools wie Googles PageSpeed Insights helfen, die Ladegeschwindigkeit der Website zu verbessern.

6. Nur sinnvolle Keywords verwenden

Verwenden Sie in Ihren Texten keine Keywords, die nur dazu dienen sollen, so viele Besucher wie möglich anzuziehen – obwohl die durch die Keywords angeteaserten Inhalte gar nicht oder nur oberflächlich vorhanden sind. Nutzer, die über eine entsprechende Suchanfrage auf Ihre Seite gelangen, werden ansonsten nur enttäuscht und verlassen die Website schnell wieder.

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