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Push-Nachrichten: Effektives Marketing-Tool im B2B?

News, Infos, Aktionen: Hauptsache Mehrwert transportieren. So sieht der Job von Push-Nachrichten aus. Mit ihnen versorgen Unternehmen ihre B2B-Kunden häppchenweise mit relevanten Interna und laden nebenbei zu Conversions ein. Doch Vorsicht – heiße Luft vergrault die begehrte Zielgruppe. 

Mann erhält Push Nachricht

 

Was sind Push-Nachrichten?

Push-Nachrichten sind in der Regel kurze Mitteilungen, die Unternehmen ihren Kunden auf die Endgeräte – meist Smartphones und Tablets – schicken. Damit informieren sie beispielsweise in kleinen Bildschirmeinblendungen über neue Produkte sowie Rabattaktionen oder sonstige Marketingaktivitäten. Wichtig ist, dass die Nutzer dem Empfang solcher Hinweise per Opt-in zugestimmt haben. Um sie zu lesen, müssen die Adressaten nichts weiter tun; die Meldungen öffnen sich automatisch in der jeweiligen Softwareumgebung.

B2B-Unternehmen verwenden dieses Instrument einerseits zur Kundenbindung, andererseits möchten sie damit zu Conversions animieren. Die Geschäftspartner sollen beispielsweise den Online-Shop besuchen und dort bestellen. Gut gemacht und dosiert verwendet können Push-Nachrichten ein sehr effektives Tool im B2B-Marketing sein.

Arten von Push-Nachrichten: Messenger Push, Web Push und App Push

Push-Nachrichten gibt es in vielen Formaten. Manche treten als knappe Text-Boxen auf, andere transportieren kurze Video- und Audio-Inhalte oder sind etwa dank integrierter Buttons interaktiv. Hier ein kurzer Überblick der häufigsten Arten von Push-Nachrichten.

  • Messenger-Push bezeichnet Nachrichten, die über Messenger zu den Nutzern gelangen. Dazu zählen Dienste wie WhatsApp, Facebook-Messenger und iMessage. Weil diese in erster Linie auf Smartphones und Tablets genutzt werden, eignen sie sich besonders für die B2B-Kommunikation über mobile Endgeräte.
  • Web-Push-Nachrichten, auch Browser-Push-Notifications genannt, sind eher für Desktops geeignet. Sie funktionieren ohne spezielle App, sondern mit den üblichen Browsern (z. B. Chrome, Firefox, Safari und Opera). Diese müssen lediglich geöffnet sein, um Push-Nachrichten zu empfangen und anzuzeigen. Vorteil: Sie sind unabhängig von der gerade besuchten Website.
  • Demgegenüber sind Mitteilungen per App-Push weniger universell, da sie an bestimmte Programme geknüpft sind. Um auf diesem Weg Nachrichten zu bekommen, müssen die Anwender die jeweiligen Apps heruntergeladen haben. Das schränkt zwar einerseits die Zielgruppe ein, trifft aber andererseits ein potenziell stark an den Inhalten interessiertes Publikum.

Effektive Strategien für Push-Nachrichten im B2B

Push-Nachrichten allein sind noch kein effektives Marketingkonzept. Stattdessen funktionieren sie eher wie ein kleines Rad in der gesamten Vertriebsmaschinerie, das aber einen großen Effekt haben kann.

Besonders effektiv ist eine Strategie für Push-Nachrichten, wenn sie bei neuen Kampagnen für Omni-Channel-Marketing von Anfang an mitentwickelt wird. Sie später einzubauen ist wesentlich aufwendiger. In jedem Fall kommt es auf die richtigen Kanäle an. Social-Media, E-Mail oder Suchmaschinen sind Verbreitungswege, die auch B2B-Kunden häufig nutzen. Dabei spielt auch das jeweils geeignete Format – Nur-Text, Bild, Grafik, Video – eine große Rolle für die Zielgruppe.

 

Besonders effektiv ist eine Strategie für Push-Nachrichten, wenn sie bei neuen Kampagnen für Omni-Channel-Marketing von Anfang an mitentwickelt wird. 

Wer soll die Mitteilungen bekommen? Das entscheiden die Nutzer selbst, indem sie per Opt-in dem Empfang zustimmen. Ob sie das tun, hängt maßgeblich von der Art und Weise der Ansprache ab. Eine karge, unkommentierte Browser-Push-Abfrage schreckt viele Besucher ab und führt schnell zur Ablehnung. Vor allem dann, wenn sie unmittelbar nach dem Öffnen der Seite erscheint. Besser: Die Abfrage taucht erst nach mehreren Aufrufen auf. Bis dahin hat der Nutzer schon etwas Vertrauen zum Angebot gefasst.

Push-Nachrichten sind ein Echtzeit-Marketingtool. Damit es wirkt, müssen die Daten der B2B-Kunden immer auf dem aktuellen Stand sein. Andernfalls verfehlen die Mitteilungen leicht ihren Zweck. Wem zum Beispiel wiederholt ein längst erworbenes Produkt angeboten wird, findet das bestimmt nicht gut. Außerdem sollte bei der Planung an Personal gedacht werden, das später die Push-Nachrichten der Zielgruppe gemäß konzipiert und formuliert.

Push-Nachrichten: Das sollten Sie bedenken

B2B-Kunden haben oft wenig Zeit. Deshalb sind sie vor allem an stichhaltigen und aktuellen Informationen interessiert. Bieten ihnen Push-Nachrichten keinen maßgeschneiderten Mehrwert, ignorieren sie den Service früher oder später. Im schlimmsten Fall sind sie davon genervt und bestellen ihn ab. Das kann ebenso passieren, wenn sie mit hoher Frequenz kontaktiert werden. Deshalb ist ein quantitativer Mittelweg zu finden. Dazu gehört auch das richtige Timing – abhängig vom ermittelten Engagement der Nutzer. Voraussetzung dafür sind Reporting-Tools, die unter anderem die Customer Journey nachvollziehen.
 

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