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Gute Rankings für B2B-Unternehmen: Drei Tipps aus der Praxis

B2B-SEO gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Aufgaben im Online-Marketing. Das gilt besonders für Nischenmärkte mit geringem Suchvolumen. Wer es trotzdem in den Google-Ergebnissen ganz nach oben schaffen will, muss die Interessen seiner Kunden sehr genau kennen. 

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Das macht SEO bei B2B-Themen so schwierig

Nutzen Unternehmen die Möglichkeiten von B2B-Suchmaschinenoptimierung (SEO) geschickt, schafft es ihr Angebot in den Ergebnislisten von Google oft an obere Positionen. Dorthin zu gelangen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Online-Marketing. Und zu den schwierigsten.

Das liegt in der B2B-SEO-Natur der Sache: So recherchieren zwar auch Profis vor Kaufabschlüssen immer öfter per Internet. Doch anders als im B2C-Bereich geht es dabei häufig um sehr hohe Beträge. Deshalb wägen Verantwortliche ihre Entscheidungen sehr genau ab, bevor sie den Zuschlag geben. Nicht zuletzt daraus ergeben sich für B2B-SEO besondere Herausforderungen und Eigenarten:

  • Der Content eines Online-Angebots (Homepage, spezielle Websites, Social-Media-Kanäle usw.) muss sehr genau auf die relativ kleine und anspruchsvolle Zielgruppe zugeschnitten sein.
  • Aus der B2B-Nische ergibt sich, dass viele relevante Keywords ein vergleichsweise geringes Suchvolumen haben bei oft gleichzeitig hohen CPCs (Cost-per-Click).
  • Die Inhalte sollten Entscheidern möglichst großen Mehrwert bieten und ihnen gute Kaufargumente vermitteln, mit denen sie gegebenenfalls andere Mitglieder eines Buying Centers überzeugen können.
  • Der Seitenaufbau muss übersichtlich und klar strukturiert sein, sodass Interessenten nicht durch irritierende Elemente und Prozesse in ihrer Aufmerksamkeit gestört werden.
  • Die technische Funktionalität, wie beispielsweise der Seitenaufbau oder das Responsive Design, muss einwandfrei sein.
  • B2B-SEO ist ein laufender Prozess und unterliegt stetigen Anpassungen hinsichtlich des Suchinteresses der Zielgruppe oder neuer Anforderungen von Google.

All das macht B2B-SEO zu einer aufwendigen Herausforderung, der sich nicht alle Unternehmen umfassend stellen. Daraus ergibt sich allerdings für Wettbewerber, die mehr Energie in das Thema stecken, ein großer Vorteil: Die Konkurrenz ist noch vergleichsweise gering.

3 hilfreiche Tipps für B2B-Content-Marketer

Worauf es bei der erfolgreichen Umsetzung ankommt, haben wir hier zu Sie zusammengefasst.

1. Effektive B2B-Keyword-Recherche angehen

Eine gute B2B-SEO-Umsetzung setzt relevante Keywords voraus. Diese zu finden, ist jedoch nicht immer leicht. Vor allem in Nischenmärkten sind bewährte Tools wie SEMRush oder der Google Keyword Planner nicht immer eine Hilfe. Unternehmen müssen deshalb oft auf eigene Faust eine aufwendige Keyword-Recherche betreiben. Marketer sollten dabei auf Folgendes achten:

  • Hohe Relevanz und Conversion-Rate: Im B2B sind relevante und konversionstarke Keywords wichtiger als Keywords mit einem hohen Suchvolumen.
  • Enger Bezug zum Angebot: Das Ziel-Keyword muss möglichst gut zum Produkt oder zur Dienstleistung passen.

2. Erwartungen der Nutzer treffen

Aus den obigen Tipps ergibt sich: Sogar hochwertige und ausführliche Inhalte erzielen keine Wirkung, solange sie nicht die Bedürfnisse der B2B-Zielgruppe treffen. Deshalb sollten Unternehmen die wichtigsten Suchabsichten ihrer Kunden kennen und bedienen.

  • Viele Nutzer recherchieren anhand von Markennamen. Daher kann eine Optimierung auf Marken-Keywords sinnvoll sein.
  • B2B-Kunden sind oft an konkreten Informationen interessiert. Darauf sollten Unternehmen reagieren, indem sie passende Beiträge für ihr Angebot entwickeln.
  • Nutzer verschaffen sich zu Beginn einer Recherche gern einen Marktüberblick. Deshalb kann es klug sein, Produktzusammenfassungen und Vergleichsthemen mit Bezug zum eigenen Angebot (z. B. „Beste Buchhaltungssoftware“) zu erstellen.

3. Hochwertige Backlinks generieren

Einer der wichtigsten Ranking-Faktoren bei B2B-SEO ist die Generierung hochwertiger Backlinks. Das setzt einen für die Zielgruppe relevanten und interessanten Content voraus. Anders ausgedrückt: B2B-Unternehmen müssen den Betreibern anderer Websites gute Gründe liefern, Inhalte zu verlinken. Das lässt sich wie folgt erreichen:

  • Beiträge mit einzigartigen Daten und Informationen (Datenzusammenfassung, Whitepaper, Forschungsergebnisse, Statistiken usw.) versehen.
  • Interessante Geschichten erzählen.
  • Visuelle Elemente wie Infografiken, schöne Fotos, Videos usw. sind immer hilfreich, um mehr Backlinks zu erzielen.
  • Eine völlig neue Sichtweise auf ein bekanntes Thema veröffentlichen.
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