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Mittelständler in der Corona-Krise: „Notfallpläne sind ausreichend“

Die Mabanol GmbH & Co. KG stellt Premium-Schmierstoffe her und verkauft diese an nationale und internationale Vertriebsgesellschaften. Wie bewältigt das mittelständische Unternehmen die Anforderungen der Corona-Krise – und was ist die größte Hürde? Theodoros Lazidis, Senior Manager Business Development / Sales bei Mabanol, hat uns in einem Kurzinterview vier Fragen beantwortet.

Interview mit Mabanol

 

Herr Lazidis, was ist momentan krisenbedingt Ihre größte Herausforderung und wie gehen Sie damit um?

Wir haben gleich zu Beginn der ersten getroffenen staatlichen Maßnahmen Gespräche mit unseren Kunden und Händlern geführt, um klarzustellen, dass die Versorgungssicherheit auch in Zeiten der Einschränkungen gewährleistet sein wird und Vorziehkäufe nicht erforderlich sind. Gleichzeitig rechnen wir verstärkt mit aufgeschobenen Käufen, das heißt, dass wir unsere Lieferfähigkeit für das zu erwartende Zusatzvolumen nach Beendigung des Lockdowns sicherstellen müssen.
 

Wir halten Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern, um die derzeitigen krisenbedingten Anforderungen und Bedürfnisse zu kennen und darauf einzugehen.

Leider sind viele Konsequenzen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene noch nicht abzusehen. Über unsere Markenhändler ist Mabanol in zahlreichen Ländern vertreten, in denen staatliche monetäre Unterstützung für Unternehmen und Bürger gar nicht oder nur im geringen Maß in Aussicht gestellt wird. Die Lage in diesen Ländern ist zweifelsohne unberechenbar und man wird mit weitreichenden Konsequenzen rechnen müssen, deren Ausmaß kaum absehbar ist. Aus diesem Grund halten wir Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern, um die derzeitigen krisenbedingten Anforderungen und Bedürfnisse zu kennen und darauf einzugehen.

Für uns heißt es, den Blick nach vorne zu richten, um auch nach der Krise wieder voll einsatzfähig zu sein.

Wie wappnen Sie sich gegen mögliche Probleme in der Lieferkette?

Zum einen führen wir laufende Gespräche mit unseren Vorlieferanten, um etwaige Probleme zu erkennen und dementsprechend gegenzusteuern. Zum anderen stehen wir in engem Kontakt mit Speditionen und Logistikunternehmen, um Lieferungen an Kunden möglichst problemlos einzuleiten und abzuwickeln. Hinzu kommt eine enge Abstimmung mit Schlüsselkunden zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Darüber hinaus haben wir unsere Lagerbestände auf Basis historischer Daten erhöht, um mögliche transportbedingte Schwankungen auszugleihen.

Werden Sie Ihre Abläufe im Einkauf / Supply-Chain-Management aufgrund der aktuellen Er-fahrungen langfristig verändern?

Nein – aus heutiger Sicht können wir feststellen, dass unsere vorhandenen Notfallpläne zum Bewältigen der aktuellen Krise ausreichend sind.

Wie wird sich Ihr Vertrieb und/oder Ihr Marketing aufgrund der aktuellen Erfahrungen ver-ändern? Wird es digitaler werden?

Ein teilweise verändertes Kaufverhalten war bereits vor der Krise erkennbar. Aus unserer Sicht wird sich das jedoch durch die aktuelle Situation nicht beschleunigen. Das Schmierstoffgeschäft ist nach wie vor sehr beratungsintensiv.

Die kontinuierliche Entwicklung hin zur Digitalisierung haben wir vordergründig für den Bereich Marketing im Auge und richten uns weiterhin sowohl taktisch als auch strategisch entsprechend aus.


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