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YouTube-Marketing im B2B: Relevanz und Möglichkeiten

B2B-Entscheider greifen bei der Recherche für Anschaffungen auch auf YouTube zurück. Diesen Trend sollten KMU für ihr Video-Marketing nutzen. Um hohe Produktionskosten professioneller Anbieter zu sparen, lassen sich Beiträge relativ günstig in Eigenregie drehen. Dazu hier einige Tipps. 

youtube camera


Bedeutung von YouTube als Werbeplattform

Im B2C-Business spielt YouTube längst eine wichtige Rolle als Plattform für Werbung. Aber auch im Bereich B2B-Marketing gewinnt das Video-Netzwerk an Bedeutung. Der Grund: Bei Kaufentscheidungen von Unternehmen sind oft hohe Summen im Spiel. Deshalb prüfen einzelne Verantwortliche oder Buying Center  genau, welche Angebote für sie attraktiv sind. Im Zuge ihrer Recherche verwenden sie häufig das Internet und mithin auch YouTube. Die Plattform ist mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine.

Eine Befragung über mehrere Altersgruppen hinweg ergab laut Statista, dass 100 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sowie 96 Prozent der 20- bis 29-Jährigen YouTube nutzen. Zwar sind sie für die primäre Zielgruppe der B2B-Unternehmen in der Regel zu jung, doch die Studie zeigt auch, dass ...

  • 86 Prozent der 30- bis 39-Jährigen,
  • 77 Prozent der 40- bis 49-Jährigen,
  • 70 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sowie
  • 68 Prozent der über 60-Jährigen

die Video-Plattform nutzen. Das unterstreicht, wie verbreitet ihr Konsum generell ist. Das macht sie automatisch interessant für Marketingzwecke. Auf welche Weise und mit welchen Mitteln, zeigen die folgenden Abschnitte.

YouTube für B2B-Unternehmen: Welche Formate sinnvoll sind

Wer Videos auf YouTube veröffentlichen möchte, braucht dafür einen Account. Ob der sinnvoll ist, hängt von der B2B-Marketing-Strategie ab. Planen Unternehmen nur einen oder wenige Beiträge, dann lohnt sich der Aufwand kaum: Eine überschaubare Anzahl von Videos lässt sich einfacher auf der eigenen Homepage oder alternativen Plattformen wie Facebook publizieren.

Sieht die Strategie jedoch mehrere beziehungsweise regelmäßig erscheinende Clips vor, so ist ein eigener Firmenkanal für das YouTube-Marketing im B2B ratsam. Darauf lassen sich Videos unterschiedlicher Art lancieren. Allerdings ist deren Produktion auch stets eine Kostenfrage. Konzeption, Dreh und Nachbearbeitung können teuer werden. Professionelle Anbieter liefern zwar gute Qualität, doch kleine und mittlere Unternehmen können sich das nicht immer leisten.

Aber auch in Eigeninitiative lässt sich B2B-Video-Marketing ansprechend und zielgerichtet erstellen. Etwa mithilfe von Mitarbeitern, die sich mit der Herstellung von Videos auskennen. Außerdem gibt es im Internet kostenlose Software zum Bearbeiten der Beiträge.

Hier einige Beispiele für Formate, die vergleichsweise günstig umgesetzt werden können.

  • Informationsvideos: Damit stellen Unternehmen sich und ihr Angebot vor. Als Präsentatoren bieten sich zum Beispiel Führungskräfte an. Thematisieren sie bestimmte Leistungen oder Produkte, lassen sich dazu Szenen aus dem Arbeitsalltag der betreffenden Abteilungen einblenden. Auch können Mitarbeiter zu Wort kommen. Solche eingespielten Sequenzen lockern das Video auf, vermitteln Authentizität und sind mit relativ wenig Aufwand im Kasten.
  • Erklärvideos: Mit diesem Format zeigen Unternehmen, was ihre Produkte und Dienstleistungen können. Denkbar sind Videos, die die Funktionsweise von Maschinen darstellen. Läuft deren Bedienung über Displays oder geht es um Software, ist es möglich, den jeweiligen Bildschirminhalt abzugreifen und als sogenannten Screencasts in den Beitrag einzubinden. Auch für diesen Zweck gibt es kostenlose Programme. Falls sinnvoll, erläutert ein darüber gelegter Kommentar (Voice over) das Gezeigte.
  • Interviewvideos: Sie bieten sich an, um zufriedene Kunden nach ihren Erfahrungen mit dem Unternehmen beziehungsweise dessen Produkten oder Dienstleistungen zu befragen. Für das Interview selbst ist kein großer technischer Aufwand erforderlich. Außerdem bietet es auch dem Gesprächspartner eine Gelegenheit, sich bekannter zu machen. Damit profitieren beide Seiten von diesem Format.
     

SEO für YouTube: So verbessern Sie Ihr Ranking

Gelungenes YouTube-Marketing im B2B ist mit Videos allein kaum zu schaffen. Um es zum Erfolg zu führen, sind flankierende Maßnahmen erforderlich. Denn wie eingangs erwähnt: YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine. Damit Unternehmen in den Ergebnissen möglichst weit oben und damit vor den Mitbewerbern auftauchen, empfiehlt sich Search Engine Optimization, kurz SEO, – wie auch bei Google. Aber das ist nur eine Möglichkeit, um das eigene B2B-Video-Marketing zu unterstützen.

  • Für ein gutes Ranking ist nicht nur die Anzahl der Aufrufe eines Videos entscheidend. Auch auf die Wiedergabezeit kommt es an. Gemessen wird sie nicht an einzelnen Beiträgen, sondern über den gesamten Kanal. Dennoch sollte jedes Video so gestaltet sein, dass es die Zuschauer möglichst lange verfolgen. Deshalb ist es wichtig, dass die Clips echten Mehrwert vermitteln. Sinnvoll ist gegebenenfalls anfangs eine kurze Vorschau, die erläutert, was im weiteren Verlauf gezeigt wird.
  • Ähnlich wie bei Google helfen treffende Keywords auch dem YouTube-Marketing im B2B. Die Schlagworte sollten nach eingehender SEO-Analyse nicht nur im Titel, sondern auch im Dateinamen der Videos erscheinen, um vom YouTube-Algorithmus registriert zu werden. Dieser erkennt außerdem an passenden YouTube-Tags, wie er die Videos thematisch einordnen kann. Die optimale Folge: Die Marketing-Beiträge landen als Kontext-Vorschläge für weitere ähnliche Videos in der rechten Seitenleiste.
  • Die Vorschaubilder sollten exemplarisch für den Inhalt eines Videos stehen und je nach Zielgruppe gestaltet sein. Davon abhängig ist mal eine knallige oder eine seriöse Optik angeraten.
  • Ein Endbildschirm mit Verweisen auf eigene, thematisch verwandte Videos ist ein sinnvoller Call to Action. Damit ermuntern Unternehmen die Nutzer zum Schluss des Clips, sich weitere Beiträge anzusehen oder den Kanal zu abonnieren. Wichtig: Der Endbildschirm sollte lange genug eingeblendet sein, damit die Zuschauer Zeit zum Reagieren haben, sprich zum Klick auf einen eingeblendeten Link.
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