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DMEXCO 2021: Schwerpunkte und Insights der Digitalmesse

Auf einem der bedeutensten europäischen Events für digitales Marketing versammelten sich über 20.000 Teilnehmer – zum zweiten Mal in Folge rein virtuell. Die mehr als 600 Speaker diskutierten auf der DMEXCO, was das Marketing von morgen prägen könnte. 

Eingang Messehalle zur DMEXCO: Bild: DMEXCO.

DMEXCO 2021: Größte Fachmesse für die Digitale Industrie

Die Digitalmesse DMEXCO ist Europas führendes Digital Marketing & Tech Event. Ziel ist es, sich auszutauschen und gemeinsam eine digitale Agenda für die Zukunft zu definieren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung im September 2021 standen Vorträge von mehr als 600 internationalen Opinionleadern, Ausstellungen führender Digitalbrands und praxisorientierte Masterclasses – alle mit Blick auf digitale Trends und das mittelbare Geschäftspotenzial bei der Umsetzung dieser Ideen. Wie schon im Vorjahr fand die Messe vollständig digital statt.

Mehr als 20.000 Teilnehmer loggten sich während der Veranstaltung ein. 84 Prozent davon haben laut DMEXCO-Angaben Entscheidungsbefugnisse, knapp die Hälfte der Beteiligten waren Senior Executives und mehr als ein Fünftel arbeiten auf C-Level-Ebene.

Insights, Highlights und Innovationen der DMEXCO 2021

Wie jedes Jahr taten sich auch 2021 auf der DMEXCO Schwerpunkte auf, die besonderes Interesse bei den Teilnehmenden hervorriefen. Einige Insights, Highlights und Innovationen im Überblick:

1. Diversity – nur ein Buzzword?

Einer der Schwerpunkte war das Thema Diversity. So wie Unternehmen bei ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen oft Greenwashing betreiben, seien auch viele Teams in Unternehmen der Digitalbranche nur vermeintlich divers und inkludierend. Einige würden laut Jacqueline Routier und Constanze Osei von Facebook sowie Dora Osinde von Granny Aktivismus betreiben, um den Vielfaltsgedanken in der Arbeitswelt nach außen zu tragen und ihn so zumindest kurzfristig bei den Kunden zu verankern. Dieses Thema habe aber längst nicht den Stellenwert, den es einnehmen müsste. Es sei kein Trend, sondern eine langfristige Strategie. Bisher würden beispielsweise nur rund die Hälfte der deutschen Marketer zustimmen, dass es wichtig ist, „Gender Fluidity“ in Kampagnen zu unterstützen.

2. So lassen sich Kaufentscheidungen beeinflussen

Davide Falzone, Commercial Director des Schweizer Start-ups Bring! Labs, führte aus, wie digitale Werbeformate die Einkaufsplanung und Kaufentscheidungen bereits im Vorfeld wirkungsvoll steuern können. Dafür würden sich App-basierte Werbeformen eignen, die dem Handel anhand von Native-Advertising-Formaten erlauben, die Einkaufsplanung der Konsumenten zu beeinflussen. Das können Formate wie gesponserte Produkte sein, die gleichberechtigt neben „normalen“ Artikeln gelistet und mit einem Klick dem Warenkorb hinzugefügt werden können. Oder auch Rezeptideen, die unter Einbeziehung der beworbenen Produkte die Einkaufsplanung steuern. Auf diese Weise wird die Marke beim Verbraucher verankert. Gewinnspiele sorgen zusätzlich für Aufmerksamkeit.

Übertragung einer Talkrunde auf der DMEXCO 2021. Bild: DMEXCO.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die DMEXCO 2021 wieder rein digital statt. 

3. Klimakrise mithilfe der Digitalisierung meistern

Viele Diskussionen auf der DMEXCO drehten sich um den Klimawandel und die Möglichkeiten, diesem mithilfe technischer Lösungen entgegenzuwirken. Schließlich wird digitaler Technologie beim klimagerechten Umbau von Energieversorgung, Industrie, Verkehr und Wohnen eine hohe Relevanz beigemessen. Eines dieser Gespräche führte Bestsellerautor Frank Schätzing mit der Moderatorin Emily Whigham. Schätzing entwirft in seinem neuen Roman „Was, wenn wir einfach die Welt retten?“ Zukunftsszenarien und zeigt Möglichkeiten auf, die zur Verlangsamung der Erderwärmung beitragen könnten. Vor allem von Künstlicher Intelligenz verspricht sich der Autor viel.

4. Agilität im Marketing gewinnt an Bedeutung

Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen sich Digitalunternehmen zunehmend agil aufstellen, also schnell und flexibel auf äußere Ereignisse reagieren können – so lautet ein weiteres Learning der Fachmesse. Der Marketingabteilung kommt dabei eine besondere Rolle zu: Als Schnittstelle zum Markt wird sie direkt mit sich ständig ändernden Kundenansprüchen konfrontiert und muss diese in das Unternehmen tragen, ohne die Kundennähe zu gefährden. Auch Transparenz und Authentizität sind Schlagworte, die bei Digitalunternehmen an Relevanz gewonnen haben.

 

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