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Google Shopping Voraussetzungen: Anforderungen an Ihren Online-Shop

Mithilfe eines Google Merchant Accounts können Händler ihre Produkte direkt in Google Shopping sichtbar machen und dadurch den Absatz ankurbeln. Doch dafür müssen sie einige Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Google Shopping kurz erklärt

Google Shopping ist ein Teil des Werbesystems von Google Ads und damit eine zusätzliche Option, Anzeigen zu schalten und damit die Verkaufszahlen zu erhöhen. Die Anzeigen bei Google Shopping werden nach einer Suche neben oder über der gewohnten Ergebnisliste eingeblendet und umfassen das Produkt inklusive Foto sowie Angaben zu Preis und Anbieter. Zusätzlich gibt es oben in der Leiste einen Shopping-Reiter, unter dem ausschließlich Produkte erscheinen.

Der Unterschied zu anderen Anzeigenkampagnen: Die Ergebnisse bei Google Shopping werden zwar durch die Eingabe von Keywords ausgelöst, doch das Matching zur Suchanfrage erfolgt über die im Merchant Center hinterlegten Attribute und Produktdatenspezifikationen. Es werden also keine festgelegten Text- oder Bildanzeigen eingeblendet, sondern standardisierte Daten aus dem Onlineshop des Werbetreibenden für Google freigegeben.

Der große Vorteil für den Anbieter: Auch Nutzer, die seinen Shop gar nicht kennen, können auf diese Weise auf das Angebot aufmerksam gemacht werden. Überzeugt es sie, dann landen sie nach einem Klick auf das Produkt auf der Website beziehungsweise im Online-Shop des Händlers.

Anforderungen für Shopping-Kampagnen

Um Shopping-Kampagnen einzurichten und Shopping-Anzeigen zu erstellen, müssen Händler bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zunächst gilt es, ein Konto im Google Merchant Center einzurichten und dieses mit dem Google-Ads-Konto zu verknüpfen. Außerdem müssen die Anbieter mindestens alle 30 Tage aktuelle Produktdaten an das Merchant Center senden.  In der Regel kann dies über einen automatischen Upload aus dem Shopsystem geregelt oder über eine regelmäßig abrufbare Google-Tabelle gelöst werden .

Welche Anforderungen diese Daten erfüllen müssen, hat Google in der Produktdatenspezifikation hinterlegt. Das Freigeben der Produktdaten geschieht über sogenannte Feeds, die relevante Daten über die Produkte erhalten. Haupt- und Subfeeds müssen erstellt und hochgeladen werden. Wie das genau funktioniert, verrät die Google-Hilfe.

Übrigens: Wer sich noch unsicher ist, ob Google Shopping wirklich eine sinnvolle Lösung ist, kann zunächst Test-Kampagnen erstellen. Das Merchant Center stellt solch eine Funktion zur Verfügung: Kostenlose Testfeeds helfen beim Ausprobieren, ohne dass die Produktanzeigen im Internet veröffentlicht werden.

Google Shopping für den B2B-Bereich: Darauf kommt es an

Auch Business-Kunden nutzen bei der Suche nach dem passenden Produkt gern die Werbenetzwerke von Google. Im B2B-Segment gelten für den Händler jedoch besondere Richtlinien:

  • Der Kunde muss einen Onlineshop haben.
  • Die Preise müssen inklusive Mehrwertsteuer angegeben werden. Die Umsatzsteuer-ID darf jedoch nicht als Pflichtfeld abgefragt werden, sondern muss optional sein.
  •  Der im Feed angegebene Bruttopreis muss mit dem Preis auf der Landingpage übereinstimmen.
  •  Bei Mindestbestellmengen ist der Gesamtpreis anzugeben, den potenzielle Kunden beim Kauf der Mindestbestellmenge bezahlen müssen.
  • Für bestimmte Produktkategorien darf auch der Preis pro Einheit angegeben werden.
  •  Der Shop muss Angaben zur Verfügbarkeit bereitstellen, beispielsweise „sofort lieferbar“.
  •  Auch verständliche Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien dürfen nicht fehlen.
  • Jedes Produkt muss eine eigene URL haben, die dann im Produktfeed hinterlegt wird.
  • Auch im primär für den B2B-Bereich gedachten Shops muss jeder bestellen können, auch Privatleute dürfen nicht ausgeschlossen werden. Demnach darf es auch keine Login-Funktion geben, die nur für B2B-Firmen freigeschaltet wird.
  • Google Shopping muss in dem Land des Kunden verfügbar sein.

 

 

 

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