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App für B2B-Unternehmen: Sinnvoll oder unnötig?

Immer mehr Unternehmen entwickeln eigene Apps, um Kunden zu binden, die externe und interne Kommunikation zu optimieren oder Verkäufe zu forcieren. Auch im B2B-Bereich können Apps durchaus sinnvoll sein. Welche Vorteile sich in diesem Segment ergeben können, erfahren Sie hier. 

Frau mit Smarthone

Deutscher App-Markt erreicht neues Rekordhoch

Das Angebot an Apps wird immer größer, der App-Markt erlebt einen regelrechten Boom: Zwischen 2019 und 2021 hat sich der Umsatz auf 2,9 Milliarden Euro laut Bitkom fast verdoppelt. Rund drei Viertel der Einnahmen generieren die Anbieter mit sogenannten In-App-Käufen. Dafür werden in der Regel kostenpflichtige Zusatzfunktionen freigeschaltet. Ein vergleichsweiser geringer Anteil der Einnahmen entfällt auf Smartphone-Werbung (16 Prozent). Nur jede zehnte App ist schon beim Download kostenpflichtig.

Insgesamt werden die Deutschen im Jahr 2021 rund 3,3 Milliarden Apps heruntergeladen haben. Darunter auch solche Programme, die gar nicht darauf abzielen, direkte Einnahmen zu generieren, sondern die Beziehung zu Endkunden oder Geschäftspartnern zu verbessern. Aus diesem und anderen Gründen kann es auch für B2B-Unternehmen interessant sein, eine eigene App zu entwickeln.

Vorteile einer Unternehmensapp im B2B-Sektor

Über eine App selbst lässt sich für B2B-Unternehmen nur schwer Geld verdienen. Es ist kaum denkbar, Geschäftskunden dafür zahlen zu lassen, sich die Firmenapp eines Anbieters herunterzuladen, um dafür besseren Service oder günstigere Konditionen zu bekommen. Dennoch bietet eine eigene App neben der Firmenwebsite und den Social-Media-Auftritten eine weitere Anlaufstelle für Kunden und Mitarbeiter und kann – je nach Ausrichtung – diverse Vorteile aufweisen:

  • Eine gut gemachte App zahlt auf das Markenimage des Unternehmens ein.
  • Durch spezielle Serviceangebote stärkt sie die Kundenbindung.
  • Vertriebsmitarbeiter präsentieren ihr Angebot per eigens dafür entworfener App anstatt mit Präsentationssoftware.
  • Die Datenaktualisierung einer App kann automatisiert über eine Anbindung an das ERP (Enterprise Resource Planning) erfolgen.
  • Schnellerer Zugriff bei Kaufinteresse: Eine App liegt als Symbol auf dem Home-Display, während der Link zu einem Online-Shop erst aufgerufen werden muss.
  • Die Kommunikation mit Kunden profitiert: Durch Push-Benachrichtigungen lassen sich beispielsweise besondere Angebote schnell und mit hoher Leserate verbreiten.
  • Das Nutzerverhalten kann analysiert werden, um mehr über die Kunden zu erfahren.
  •  Interaktionen über alle Teile der Lieferkette lassen sich optimieren.
  • Firmeninterne Abläufe können über die App organisiert werden, beispielsweise als Papierersatz für Servicemitarbeiter.

Das sollte eine erfolgversprechende B2B-App bieten

Eine App sollte immer einen signifikanten Vorteil im Vergleich zu anderen Lösungen aufweisen. Ist das nicht der Fall, sind die Kosten und Mühen für die Entwicklung, Umsetzung und Pflege nicht angemessen. Zumal der Anspruch an eine App durchaus hoch ist, was die User Experience angeht. Generell kann es sinnvoller sein, sich bei der Entwicklung zunächst auf eine Problemlösung zu konzentrieren, anstatt zu viel auf einmal zu wollen – also beispielsweise entweder auf Service oder auf Sales.

Wichtig ist, dass die App einen Offline-Modus integriert hat, um dauerhaft erreichbar zu sein. Auch sollte die App in der Lage sein, QR-Codes von unternehmenseigenen Produkten zu scannen, um den Nutzer im Anschluss mit Informationen zu diesem Artikel zu versorgen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen verkauft komplexe Maschinen, die aus verschiedenen Bauteilen bestehen. Durch das Scannen der entsprechenden QR-Codes können Kunden per App auf Anleitungen zum Zusammenbau oder zur Wartung zurückgreifen. Idealerweise lassen sich Ersatzteile dann direkt aus der App ordern.

 

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