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Neue Studie von Visable zeigt: Fast die Hälfte aller Unternehmen kennen ihre Ausgaben für Messen nicht 

Hamburg, 09. September 2021 – Die anhaltende Corona-Pandemie gefährdet weiterhin das Comeback der Messen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist das ein schwerer Schlag, denn die klassische Präsenzmesse galt stets als wichtiges Instrument, um Geschäftskontakte anzubahnen und neue Produkte vorzustellen. Dafür wird viel Geld investiert. Doch lohnt sich der Aufwand eines Messeauftritts überhaupt? Das bleibt in der Regel unklar, wie eine neue, repräsentative Studie im Auftrag von Visable zeigt. 

Der Studie zufolge ist sich fast die Hälfte (48,8 %) aller befragten privatwirtschaftlichen Entscheider nicht im Klaren darüber, wie viel Geld ihr Unternehmen vor Corona jährlich für Messen ausgegeben hat. Bleibt die Frage zum ROI (Return on Investment) aber unbeantwortet, ist der Stellenwert klassischer Präsenzmessen neu zu bewerten.

Nutzen klassischer Präsenzmessen trotz hoher Kosten nicht nachvollziehbar
Die Relevanz von Präsenzmessen schwindet zunehmend. Häufig steht der personelle und finanzielle Aufwand in keinem gesunden Verhältnis zum eigentlichen Nutzen. Dennoch gibt jeder fünfte Entscheider in Unternehmen mit zehn bis 499 Mitarbeitern an, pro Jahr bis zu 10.000 Euro für klassische Präsenzmessen aufzuwenden. Etwa jeder Zehnte gibt sogar mehr als 50.000 Euro aus – vor allem für kleine Unternehmen eine große Investition. Digitale Alternativen, die vor allem seit Beginn der Corona-Krise im Fokus stehen, sind dabei nicht nur günstiger, sondern versprechen zudem messbare Erfolge. Nur zwei Prozent der Befragten investieren mehr als 50.000 Euro in entsprechende Tools und Angebote. Fast ein Viertel der Entscheider (22,1 %) wendet dagegen bis zu 10.000 Euro auf, um digital Leads (Anfragen von potenziellen neuen Kunden) zu generieren. Was jedoch gleichzeitig überrascht: Fast die Hälfte aller Befragten (48,8 %) kann nicht beziffern, wie viel ihr Unternehmen vor Beginn der Pandemie jährlich für die Teilnahme an Präsenzmessen ausgegeben hat. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. „Viele Unternehmen sind vor allem aus einer Tradition heraus auf Messen präsent, ohne den Aufwand nachvollziehbar gegen den Nutzen abzuwägen“, erklärt Peter F. Schmid, CEO von Visable. „Zudem fällt auch vielen die Dokumentation der Ausgaben – also unter anderem der Reisekosten, Standgebühren oder Spesen – schwer. Die Nutzung von digitalen Angeboten – darunter auch Plattformen wie wlw oder EUROPAGES – ist da überschaubarer. Die erforderlichen Kosten sind transparent und Reportings sowie Tracking-Tools erleichtern die Ermittlung des ROI.“

Umstieg auf digitale Messealternativen stellt Unternehmen vor Herausforderungen
Auch die Messebetreiber selbst warten mit digitalen Alternativen zum physischen Branchentreff auf – bislang allerdings mit Hindernissen. So zeigt die Studie, dass fast die Hälfte der Entscheider (44,5 %) den Umstieg auf digitale Angebote der Messen während Corona als negativ empfunden hat. 21 Prozent bewerten den Wechsel dagegen positiv.

Diesen Eindruck bestätigt auch eine weitere Umfrage, die Visable unter seinen Kunden durchgeführt hat. Demnach geben 68 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die digitalen Alternativangebote der Messebetreiber ihnen weniger Kontakt zu potenziellen Kunden ermöglichen als klassische Präsenzmessen. 34 Prozent fehlt es an einer digitalen Marketingstrategie, um die relevante Zielgruppe auch online anzusprechen, 41 Prozent gehen sogar davon aus, diese mit virtuellen Auftritten gar nicht erst erreichen zu können.

Abhilfe schaffen spezialisierte Online-Plattformen und -Marktplätze: „Ab Pandemiebeginn haben wir in Spitzenzeiten ein Traffic-Wachstum von über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf wlw und EUROPAGES verzeichnet. Die Einkäuferanfragen über die B2B-Plattformen haben sich seither mehr als verdoppelt. Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen das Potenzial digitaler Angebote ausschöpfen“, so Schmid.

Über die Studie
Im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung mit den Markt- und Meinungsforschungsexperten von Civey und Visable wurden 500 privatwirtschaftliche Entscheider mit Unternehmensgröße zwischen 10 und 499 Mitarbeitern in Deutschland zu ihren Ausgaben für Messen und den digitalen Alternativen befragt.

Über die Umfrage
Visable hat seine Kunden zu ihren Vorbehalten gegenüber digitalen Messealternativen befragt. Alle Umfrageteilnehmer haben ein kostenloses wlw-Firmenprofil und sind in der DACH-Region verankert.

Ein PDF dieser Pressemitteilung finden Sie hier.

Eine Infografik können Sie hier herunterladen.

 

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