Zwischen Einsen und Nullen: Frauen in der IT

Die IT-Branche: Sie steht für Innovation, Fortschritt und große Absatzmärkte. Software-Entwickler gestalten unseren Alltag mit, machen ihn leichter, strukturierter oder zumindest unterhaltsamer. In diesem Artikel stellen wir unsere Frauen aus der IT vor.

So zukunftsweisend die IT-Branche auch sein mag, das Geschlechterverhältnis ist leider noch ziemlich von gestern: Es sind eben doch meist Entwickler, keine Entwicklerinnen, die in den Development-Teams arbeiten. Laut Branchenverband Bitkom machen Frauen im IT-Bereich lediglich 15 Prozent der Beschäftigten aus, unter den Informatik-Studierenden immerhin 23 Prozent.

Frauen und Technik – da tut sich ein uraltes und überholtes Spannungsfeld auf. „Technik ist Männersache, Computer sowieso.“ „Das interessiert Frauen doch gar nicht…“ Solche Vorurteile sollten wir hinter uns lassen. Wir wissen: An Technik und programmierten Anwendungen kommt heutzutage niemand mehr vorbei. Die meisten Kinder, Mädchen wie Jungs, daddeln mittlerweile gleichermaßen auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer. Dieser Zeitgeist sorgt für IT-interessierte Frauen und Männer, die – jede und jeder auf ganz eigene Weise – ihr Fachwissen in die Arbeitswelt einbringen können.

v.l.n.r. Kerstin, Laura, Jennifer, Marjan, Anna

Auch bei „Wer liefert was“ werden die IT-Development-Teams zunehmend durch weibliche Kompetenz bereichert – eine Entwicklung, die erfreulich ist, aber noch weiter gehen muss. Wir möchten dazu ermutigen, alte Muster zu überdenken und für noch besser durchmischte Teams zu sorgen. Daher wollen wir Euch in den kommenden Wochen fünf Kolleginnen aus verschiedenen Arbeitsfeldern vorstellen: Was hat sie in die IT-Branche gelockt? Was reizt sie an ihrem Job? Was sind ihre Gedanken zur Rolle von Frauen in der IT-Branche?

Warum all das für uns interessant ist? Ganz einfach: Zunächst sind wir davon überzeugt, dass persönliches Interesse und individuelle Begabungen einen Einfluss darauf haben sollten, welchen beruflichen Weg jemand wählt – nicht das Geschlecht und damit verbundene Erwartungen. Das ist zum einen nur richtig und fair. Zum anderen ist es wirtschaftlich schlau. Ein modernes Internetunternehmen wie „Wer liefert was“ sollte auf Impulse aus der Frauenwelt nicht verzichten. Dazu zählen neben dem fachlichen Wissen auch spezielle Soft Skills: Viele berufstätige Frauen, so schreiben die Business Ladys, haben “immer noch die Hauptarbeit im Haushalt und bei der Kinderbetreuung [zu] tragen” und sich dadurch einen Sinn für Pragmatismus antrainiert, den die IT-Branche gut gebrauchen kann, um den Fokus weg vom ewigen „mehr, mehr, mehr“ und hin zu smarten und nützlichen Innovationen zu  bewegen.

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