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Brauchen Mittelständler eine Marketing-Agentur?

Darf es etwas mehr sein? Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr von diesem, mehr von jenem? Das (und mehr) versprechen Marketing-Agenturen ihren Kunden. Aber lohnt sich Verkaufsförderung auch für Mittelständler? Und wie finden sie einen seriösen Anbieter? Hier gibt es darauf die Antworten.  

Präsentation einer Marketing Agentur

Was macht eine Marketing-Agentur genau?

Kurz gesagt: Eine Marketing-Agentur fördert den Verkauf der Produkte ihrer Kunden. Dafür müssen die Vermarktungs-Profis die richtigen Mittel und Wege finden. Das gelingt am besten, wenn das Marketing-Konzept ideal auf die Klienten – und damit auf deren Zielgruppe – abgestimmt ist. Dabei macht es praktisch keinen Unterschied, ob die Auftraggeber aus dem B2B- oder B2C-Bereich kommen.

Im Mittelpunkt und am Ende der Verkaufsförderung stehen immer geeignete Marketingmaßnahmen. Für entsprechende Kampagnen muss eine (Online-)Marketing-Agentur folgende Aufgaben übernehmen:

  • Beratung, wie die Ziele und Maßnahmen definiert werden
  • Etatplanung und -struktur
  • Inhalt, Aufbau und Gestaltung
  • Wahl der Medien und Kanäle zum Ausspielen
  • Erfolgskontrolle
  • Anpassung und ggf. Weiterentwicklung

Nicht jede Marketing-Agentur bietet diesen Full-Service an. Manche, vor allem kleinere Büros, beschränken sich mangels Know-how notgedrungen auf Teilbereiche, andere haben sich auf bestimmte Gebiete regelrecht spezialisiert.

Kriterien seriöser Online-Agenturen

Neben traditionellen stationären Anbietern verkaufsfördernder Maßnahmen gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Online-Marketing-Agenturen. Unter ihnen die richtige zu finden, ist nicht leicht. Besonders dann, wenn Unternehmen keine eigenen Fachleute oder eine separate Abteilung besitzen, die sich in dem Metier auskennen. In diesen Fällen ist es sinnvoll, dass sich Führungskräfte selbst ein gewisses Grundwissen über Online-Marketing aneignen.

Doch im geschäftlichen Alltag fehlt oft die Zeit, um sich beispielsweise mit Themen wie SEO, Google-Ads, Conversion Rate oder den absatzfördernden Möglichkeiten der sozialen Netzwerke ausreichend zu befassen. Das macht den Weg zur maßgeschneiderten Kampagne zwar steiniger, aber nicht unpassierbar. Folgende Tipps helfen bei der Auswahl einer seriösen Online-Marketing-Agentur.

  • Besitzen Mittelständler kaum oder keine Erfahrung in Sachen Marketing, können sie Geschäftspartner oder ggf. auch Mitbewerber nach möglichen Kandidaten fragen.
  • Eine gute Agentur hat zwar ein breit aufgestelltes Team an Experten für unterschiedliche Aufgaben, aber für einen Kunden immer einen einzigen Mitarbeiter als vermittelnden Ansprechpartner. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen, sodass der Auftraggeber im Wesentlichen nur mit ihm zu tun hat.
  • Verantwortungsvolle Anbieter lassen sich auch daran erkennen, dass sie Kundenwünschen bei Bedarf widersprechen. Denn professionelle Anbieter kennen sich in ihrem Sachgebiet gut aus und besitzen viel Erfahrung. Deswegen müssen ihre Klienten damit rechnen, dass ihre eigenen Vorstellungen einer Kampagne von einer seriösen Online-Marketing-Agentur abgelehnt und durch bessere Alternativen ersetzt werden.
  • Die Größe einer Agentur ist kein Qualitätsmerkmal. Auch kleinere Vertreter können gute Arbeit leisten. Starke Manpower ist allerdings dann vorteilhaft, wenn Kampagnen viel und oft neue Inhalte erfordern.
  • Der Effekt von Online-Marketing ist dank zahlreich generierter Kennzahlen und -werte transparent nachvollziehbar. Eine vertrauenswürdige Agentur offenbart ihren Kunden entsprechende Zahlen, bespricht sie mit ihnen und leitet daraus ggf. Verbesserungen ab.
  • Guter Service macht viel Arbeit und hat deshalb seinen Preis. Neben einer monatlichen Abrechnung auf pauschaler Basis gibt es auch Modelle nach Stundensätzen (i. d. R. 80 bis 150 Euro). Ist ein Anbieter besonders günstig oder teuer, sind gesundes Misstrauen und kritisches Nachfragen geboten.

Nicht jeder Mittelständler braucht eine Marketing-Agentur: Die Alternativen

Grundsätzlich ist Marketing auch für Mittelständler eine gute Idee. Aber natürlich nur solange sich der finanzielle Aufwand rentiert. Das dürfte vor allem kleinere Betriebe mit geringem Budget betreffen. Trotzdem brauchen sie auf verkaufsfördernde Maßnahmen nicht zu verzichten. Eine Möglichkeit ist kostenlose Werbung im Internet.

Eine andere Variante sind Firmeneinträge auf spezialisierten Plattformen wie wlw. Dabei handelt es sich um eine B2B-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten zusammenbringt. Auch dort können kostenfreie Einträge erstellt werden.
 

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