#IAmVisable mit... Mareike Gilow, Product Owner

Mareike Gilow ist Product Owner bei Visable. In unserer Interviewreihe #ichbinwlw spricht die 28-Jährige über interne Strukturen, baltische Brisen und eine gemeisterte Doppelbelastung.

Der Spagat zwischen Uni und Job ist ein gewagter. Mareike kann davon ein Lied singen: Neben anspruchsvollen Projekten mit unserem CRM-Team stand für sie noch ein zweiter Punkt an der Tagesordnung: ausgiebiges Büffeln. Immerhin schrieb sich ihre Masterarbeit mit dem Titel „The key role of a cultural integration in a post-merger, using the example of the companies “Wer liefert was“ and EUROPAGES“ nicht von alleine. 

Doch das Visable-Sprachtalent Nummer eins (dazu später mehr) meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Keine Projekte litten je unter der Doppelbelastung, die Masterarbeit wurde erfolgreich bestanden. Doch vielleicht noch beeindruckender: Auch ihre stets gute Laune schien trotz Uni-Stress stets unerschütterlich. Grund genug, Mareike auf einen Kaffee zu treffen und nachzufragen, wie sie das Leben zwischen Master und Bürostuhl so eindrucksvoll bewältigen konnte.

Du gehörst hier praktisch zum „alten Eisen“, trotz deines jungen Alters. Warum bist Du schon seit fünf Jahren bei Visable?

Die Aufgaben sind unglaublich abwechslungsreich. Als ich hier vor fünf Jahren in einer Junior-Stelle im Online-Marketing anfing, war ich noch in einem anderen Team mit anderen Schwerpunkten unterwegs. Jedes Jahr kommen neue Themen und spannende Inhalte hinzu und deswegen ist es – bis heute – nie langweilig geworden. Dazu kommt, dass wir hier ein sehr cooles Team haben und es einfach Spaß bringt bei Visable zu arbeiten. Mit dieser Kombination fällt es einem nicht schwer, lange im gleichen Unternehmen zu bleiben.

Du bist auch Patin eines neuen Mitarbeiters, weil Du die internen Strukturen bei Visable sehr gut kennst. Wie wichtig ist ein gutes, internes Netzwerk auf der Arbeit?

Super wichtig! Ich finde, in einem Unternehmen gut vernetzt zu sein, ist eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt. Als neuer Mitarbeiter sollte man diesbezüglich sowieso immer engagiert sein. Gleichzeitig stehen langjährige Mitarbeiter aber auch in der Pflicht, diese direkt in ihr Netzwerk mit einzuschließen. Unabhängig davon welchen Job du machst, du wirst immer viele Schnittstellen mit anderen Leuten haben. Wenn du also zumindest eine Person aus jeder Abteilung kennst, die du einfach anquatschen kannst, hast du immer bessere Chancen, um bei den Themen voranzukommen, die dir wichtig sind.

Kannst Du eigentlich alle 350 Mitarbeiter beim Namen nennen?

Für alle 350 reicht es wohl nicht, um ehrlich zu sein. Wir wachsen momentan aber auch so schnell, da darf es wohl auch bei manchen Namen noch ein wenig hapern. Ich kann aber sicherlich jedes Gesicht dem jeweiligen Team zuordnen. Das finde ich auch sehr wichtig und sollte – im Optimalfall – jeder können.

Was sind Deine momentanen Aufgaben bei Visable?

Ich bin Product Owner für das CRM Dev Team. Das Team besteht momentan aus drei Entwicklern, einem Quality Assurance Manager sowie unserer Scrum Masterin. Wir kümmern uns um alles rund um das CRM von Visable sowie auch das Email-Marketing-Automation-Tool. Damit stellen wir sicher, dass alle aktuellen und potenziellen Kunden mit einer zielgerichteten Kommunikation angesprochen werden können und jeder Verkäufer alle Infos zum Kunden gesammelt findet. Ich stimme mich also in meiner Rolle immer mit allen Stakeholdern aus dem Unternehmen ab - vor allem dem Innendienst, Außendienst, Lead Management, Customer Relations und Marketing - und das Team entwickelt auf Basis deren Inputs und Problemstellungen die Systeme weiter.

In Deinem XING-Profil habe ich gesehen, dass Du neben Englisch, Französisch und Spanisch auch noch Griechisch sprichst. Wie kam es dazu?

Das ist einer alten Liebe geschuldet. Mit 16 hatte ich einen Freund aus Griechenland und seine Familie sprach, zum Großteil, tatsächlich nur Griechisch. Da ich mich aber auch gern mit seiner Familie irgendwie unterhalten wollte, habe ich die Sprache ein wenig gelernt. Von „fließend“ ist es mittlerweile sicherlich weit entfernt, aber um über die alltäglichen Dinge zu reden, reicht es noch.

Neben der Arbeit bei Visable saßt Du in den vergangenen Jahren auch noch an deiner Masterarbeit. Wie bekamst Du die Uni und unser CRM unter einen Hut?

Es war oft nicht leicht, gar keine Frage. Aber mit der richtigen Motivation und etwas Durchhaltevermögen kriegt man es hin. Gutes Zeitmanagement ist hierbei das A und O. Ich organisierte mich beispielsweise mit einem Wochenplan. Das half besonders in der Klausurphase oder bei Hausarbeiten, um den Überblick zu behalten. Dadurch wusste ich immer, wie viel Zeit ich noch habe und an welchen Tagen ich mich noch einmal intensiv hinsetzen muss, um alles rechtzeitig hinzukriegen. Genauso wichtig ist es aber auch, sich einen Ausgleich zu suchen, um einen klaren Kopf zu bewahren und abzuschalten – sei es eine Runde Kiten oder ein entspannter Netflix-Abend auf dem Sofa.

Wie sah das erste Wochenende aus nachdem Du den Uni-Stress hinter Dir hattest?

Für mich ging es direkt an die Ostsee und es wurde bei perfektem Wind endlich mal wieder richtig ausgiebig und in Ruhe gekitet. 

Warum gerade Kitesurfen?

Mein Freund und ich waren auf der Suche nach einem gemeinsamen Sport-Hobby. Wir sind sehr oft und gern an der Ostsee, aber das typische am-Strand-rumliegen ist vor allem für meinen Freund nichts. Daher waren wir auf der Suche nach einer Aktivität und da Fehmarn ja das Eldorado für Kitesurfer ist, haben wir einen Kurs gemacht und waren sofort Feuer und Flamme. Wenn man den Sport einmal ausprobiert hat, dann weiß man, wovon ich spreche (lacht).

Ohne die Doppelbelastung durch die Uni wirst Du künftig noch mehr aufs Karriere-Gaspedal drücken können. Wo siehst Du Dich in den nächsten Jahren?

Natürlich möchte ich mich in den nächsten Jahren gern noch weiterentwickeln. Deswegen passt es gerade auch super, dass das Thema Internationalisierung bei Visable so großgeschrieben wird. Da werden sicherlich noch viele weitere, spannende Projekte auf mich zukommen – in welcher Position das sein wird, wird die Zukunft zeigen.

Hast Du noch Fragen an Mareike? Dann vernetze Dich mit ihr: XING, LinkedIn

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